<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[Klimafinanzen]]></title><description><![CDATA[Lösungen und Strategien für die Finanzierung von Klima- und Umweltschutz in der Schweiz | Solutions et stratégies pour le financement de la protection du climat et de l'environnement en Suisse]]></description><link>https://www.klimafinanzen.ch</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DrU1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F0bfffc63-9c39-4132-96b2-7dabb1c7f1e4_800x800.png</url><title>Klimafinanzen</title><link>https://www.klimafinanzen.ch</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Thu, 30 Apr 2026 19:59:05 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://www.klimafinanzen.ch/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></copyright><language><![CDATA[en]]></language><webMaster><![CDATA[klimafinanzen@substack.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[klimafinanzen@substack.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[klimafinanzen@substack.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[klimafinanzen@substack.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[AKW-Debatte (1): Es gibt keinen realpolitisch plausiblen Weg zum Neubau von AKWs—selbst mit Mehrheiten in Parlament und Volk]]></title><description><![CDATA[Die Schweiz diskutiert wieder &#252;ber Kernenergie.]]></description><link>https://www.klimafinanzen.ch/p/akw-debatte-1-es-gibt-keinen-realpolitisch</link><guid isPermaLink="false">https://www.klimafinanzen.ch/p/akw-debatte-1-es-gibt-keinen-realpolitisch</guid><dc:creator><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></dc:creator><pubDate>Wed, 01 Apr 2026 07:16:10 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweiz diskutiert wieder &#252;ber Kernenergie. Am 11. M&#228;rz 2026 hat der St&#228;nderat mit einer <a href="https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2026/20260311124425486194158159026_bsd112.aspx">deutlichen Mehrheit von 26 zu 12 Stimmen</a> den bundesr&#228;tlichen Gegenvorschlag zur &#171;<a href="https://blackout-stoppen.ch/#initiative">Blackout-Initiative</a>&#187; gutgeheissen, wodurch er den Bau neuer AKWs grunds&#228;tzlich wieder erm&#246;glichen will. Zudem hat letzte Woche der <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/axpo-schweiz-braucht-zwei-neue-akw-oder-windkraft-offensive-952886594877">Stromkonzern Axpo verlangt</a>, den Bau neuer Atomgrosskraftwerke ernsthaft zu pr&#252;fen.</p><p>Das Thema ist also zur&#252;ck, ob man will oder nicht.</p><p>Aber: Selbst wenn das Neubauverbot fiele, g&#228;be es aus realpolitischer Sicht keinen plausiblen Weg zur Realisierung neuer AKWs in der Schweiz&#8212;nicht in den n&#228;chsten 30&#8211;40 Jahren und wohl auch nicht dar&#252;ber hinaus.</p><p>Weshalb ist das so?</p><h2>Grund 1: Subventionsunsicherheit</h2><p>Es ist allen klar, dass neue AKWs massiv subventioniert werden m&#252;ssten: <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/laut-der-axpo-muss-sich-die-schweiz-entscheiden-entweder-sie-baut-grosse-gaskraftwerke-oder-neue-kernkraftwerke-ld.1930034">Gem&#228;ss Axpo</a> mit 20-60% der Planungs- und Baukosten von CHF 8.6-12.5 Milliarden f&#252;r einen Reaktor von der Gr&#246;sse des KKW-Leibstadt (1.2 GW). Es w&#228;re auch m&#246;glich, die Subvention als Betriebskostenzuschuss&#8212;zum Beispiel in Form der &#171;<a href="https://www.nzz.ch/schweiz/kernkraft-roestis-riskante-wette-ld.1929788">gleitenden Marktpr&#228;mie</a>&#187;, wie sie Albert R&#246;sti ins Spiel gebracht hat&#8212;oder als Hybrid zwischen Kapital- und Betriebskostensubvention zu strukturieren.</p><p>Die genaue Form der Subvention ist jedoch zweitrangig, ebenso wie die Frage, ob sie vom Bund (via Schuldenaufnahme) oder von Konsumenten (via Strompreisaufschl&#228;ge) finanziert w&#252;rde. Entscheidend ist einzig, dass sie einen f&#252;r AKW-Investoren akzeptablen &#171;Business Case&#187; schafft.</p><p>Das Problem dabei: Die Subventionsh&#246;he, die f&#252;r die notwendige Rentabilit&#228;t erforderlich w&#228;re, liesse sich zum Projektstart nicht klar bestimmen.</p><p>Einerseits drohen bei AKW-Projekten immer massive Baukosten&#252;berschreitungen infolge von Verz&#246;gerungen, steigenden Sicherheitsanforderungen oder der allgemeinen Teuerung&#8212;wie bei <a href="https://www.theguardian.com/uk-news/2026/feb/20/hinkley-point-c-delayed-to-2030-as-costs-climb-to-35bn">Hinkley Point C</a> (GB), <a href="https://www.nucnet.org/news/long-delayed-nuclear-plant-connected-to-national-grid-edf-announces-12-1-2024">Flamanville-3</a> (FR) oder <a href="https://www.dw.com/en/finlands-much-delayed-nuclear-plant-launches/a-61108015">Olkiluoto 3</a> (FI), die alle 200&#8211;400% teurer und 12&#8211;13 Jahre versp&#228;tet sind bzw. waren. Andererseits ist die <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/kernkraft-roestis-riskante-wette-ld.1929788">Rentabilit&#228;t eines AKW im laufenden Betrieb alles andere als gesichert</a>, insbesondere in den Sommermonaten, wenn im europ&#228;ischen Stromnetz viel Solarstrom zur Verf&#252;gung steht.</p><p>Privatinvestoren werden solch immense Finanzrisiken nicht tragen&#8212;der Staat m&#252;sste diese direkt &#252;bernehmen oder auf die Stromverbraucher abw&#228;lzen. Die Subventionsdebatte ist also in Wirklichkeit eine Risikodebatte: Ein AKW-Projekt ist ein finanzielles Engagement ohne klar definierbare Obergrenze, und ein staatliches Subventionsprogramm k&#246;nnte zum Fass ohne Boden werden.</p><p>In der fiskalkonservativen Schweiz ist es schlicht undenkbar, dass wir uns ausserhalb von akuten Krisenzeiten auf ein solches Experiment einlassen: F&#252;r <em>hohe, aber fixe</em> Subventionen liesse sich vielleicht noch eine Mehrheit gewinnen, f&#252;r eine potenzielle &#171;<a href="https://www.nzz.ch/schweiz/kernkraft-roestis-riskante-wette-ld.1929788">Milliardenfalle f&#252;r Stromverbraucher</a>&#187; (NZZ) jedoch nicht.</p><p>Nun k&#246;nnten AKW-Bef&#252;rworter anmerken, dass die obengenannten Praxisbeispiele allesamt auf einer Nukleartechnologie der Generation III+ (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/EPR_(nuclear_reactor)">EPR</a>) beruhen und die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Generation_IV_reactor">Generation IV</a> wohl weniger kapitalintensiv, schneller zu bauen und g&#252;nstiger im Betrieb sein wird. Tats&#228;chlich <a href="https://www.uvek.admin.ch/de/nzz-am-sonntag-20251109">bringt auch Albert R&#246;sti dieses Argument ins Spiel</a>, wenn er auf die <a href="https://world-nuclear.org/information-library/nuclear-power-reactors/small-modular-reactors/small-modular-reactors">m&#246;glichen Vorteile</a> von &#171;Small Modular Reactors (SMRs)&#187; hinweist.</p><p>Und tats&#228;chlich ist es m&#246;glich, dass der Energieminister recht behalten wird. Aber f&#252;r den Bau neuer AKWs in den n&#228;chsten 30&#8211;40 Jahren spielt dies gar keine Rolle.</p><p>Wenn es n&#228;mlich um Milliardensubventionen geht, sind Versprechen irrelevant: Zu jeder Studie mit positiven Kosten- und Leistungssch&#228;tzungen wird es eine geben, die das Gegenteil behauptet. Kein politisches Lager wird auf Basis von Vorhersagen eine Debattenhoheit gewinnen&#8212;was f&#252;r AKW-Bef&#252;rworter wesentlich problematischer ist als f&#252;r AKW-Gegner, weil es die Bef&#252;rworter sind, die das Volk &#252;berzeugen m&#252;ssen.</p><p>Und was das Volk einfordern wird, sind verl&#228;ssliche Fakten, und zwar in Form einer mehrj&#228;hrigen Erfolgsbilanz (&#171;Track Record&#187;) hinsichtlich Bauzeit, Baukosten und Sicherheit neuer AKWs. Hierf&#252;r wird es nicht ausreichen, auf <em>ein</em> erfolgreiches AKW-Projekt der 4. Generation <em>irgendwo</em> auf der Welt hinzuweisen. F&#252;r einen belastbaren &#171;Track Record&#187; braucht es mehrere neue Anlagen in L&#228;ndern mit &#228;hnlichen Sicherheitsanforderungen, Baustandards und Kostenstrukturen.</p><p>Hier liegt denn auch der Denkfehler von R&#246;sti hinsichtlich der zeitlichen Realisierbarkeit von SMRs: Diese k&#246;nnten zwar tats&#228;chlich,&nbsp;<a href="https://www.uvek.admin.ch/de/nzz-am-sonntag-20251109">wie er behauptet</a>, &#171;in den n&#228;chsten f&#252;nf Jahren weltweit praxistauglich werden&#187;. Allerdings heisst <em>praxistauglich</em> noch lange nicht, dass SMRs dann bereits eine &#171;realistische M&#246;glichkeit&#187; f&#252;r die Schweiz sein werden. Die Schweiz wird&#8212;wie &#252;blich&#8212;auch bei dieser Technologie kein <em>Early Adopter</em> sein, und es wird nur schon Jahrzehnte dauern, bis die notwendigen Erfahrungswerte ausl&#228;ndischer Projekte vorliegen, damit sich die Schweiz auf ihre eigene <a href="https://scnat.ch/en/uuid/i/04974cb9-837a-5179-87bb-34fb1b4ac94a-Perspektiven_f%C3%BCr_die_Kernenergie_in_der_Schweiz">30-j&#228;hrige AKW-Reise</a> begeben wird.</p><h2>Grund 2: Lieferengp&#228;sse</h2><p>Was aber, wenn in naher Zukunft ein AKW der 4. Generation selbst die k&#252;hnsten Versprechungen bez&#252;glich Bauzeit, Baukosten und Sicherheit erf&#252;llt?</p><p>Dann wird sich auf einmal die ganze Welt um die Technologie reissen, und die Schweiz wird sich wohl erst einmal hintenanstellen m&#252;ssen.</p><p>Die industriellen Kapazit&#228;ten f&#252;r den Bau neuer AKWs sind heute n&#228;mlich beschr&#228;nkt: Im Schnitt gehen weltweit lediglich <a href="https://www.worldnuclearreport.org/Nuclear-Reactor-Construction-Starts-Drop-Again-in-the-World#:~:text=Developments%20Over%20the%20Year%202023,as%20of%201%20January%202024.">5-10 neue Atomkraftwerke pro Jahr</a> ans Netz, die meisten davon in Russland, China und Indien. Man darf sich beim Thema Lieferkette auch nicht von den Buchstaben S (&#171;small&#187;) und M (&#171;modular&#187;) irreleiten lassen: Auch SMR sind grosse und komplexe Industriebauten (siehe Bild), die nicht von Start-ups und schon gar nicht automatisiert am Fliessband produziert werden k&#246;nnen. Viel eher &#228;hneln Struktur und Politik der AKW-Lieferkette derjenigen von Kampfjets: wenige Lieferanten, komplizierte Beschaffung, Kosten- und Lieferunsicherheiten sowie politische Erpressbarkeit.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg 424w, 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" 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Auch wird die Schweiz keine eigenen Planungs- und Baukompetenzen aufbauen. Bleiben noch die europ&#228;ischen Partner, EDF (Hinkley Point C, Flamanville-3) und Areva-Siemens (Olkiluoto 3)&#8212;beide mit miserablen Leistungsausweisen. Letzteres w&#228;re in jedem Abstimmungskampf ein wohl &#252;berm&#228;chtiges Argument der AKW-Gegner. </p><p>Es w&#252;rde Jahrzehnte dauern, bis sich die Lieferkette f&#252;r Kernenergie so ausgebaut h&#228;tte, dass keine signifikanten Engp&#228;sse mehr best&#252;nden. Bis dahin w&#252;rde die Technologie von den wenigen Unternehmen, die AKWs bauen k&#246;nnen, an die H&#246;chstbietenden geliefert, beispielsweise Staaten, deren Stromkonsum st&#228;rker ansteigt als derjenige der Schweiz (z.B. <a href="https://www.enerdata.net/publications/daily-energy-news/record-capacity-additions-eia-2026.html#:~:text=The%20US%20Energy%20Information%20Administration,14%25%20(11.8%20GW).">USA</a>), die dringender auf Bandenergie angewiesen sind (z.B. <a href="https://world-nuclear.org/information-library/country-profiles/countries-o-s/poland">Polen</a>), oder die ein Arsenal an nuklearen Sprengk&#246;pfen unterhalten m&#252;ssen (z.B. <a href="https://beyondnuclearinternational.org/2025/12/14/does-britain-really-need-nuclear-power/">Grossbritannien</a>). Konkurrenten w&#228;ren auch Unternehmen, f&#252;r die Strom eine kritische Ressource ist, wie beispielsweise die &#8220;AI Hyperscaler&#8221;, die <a href="https://www.forbes.com/sites/rrapier/2026/02/19/why-microsoft-and-amazon-are-turning-to-nuclear-power-for-ai/">bereits heute auf Kernenergie schielen</a>. Andere L&#228;nder und nichtstaatliche Akteure haben h&#246;here Zahlungsbereitschaft und strategische Dringlichkeit als die Schweiz und werden deshalb die Regale leerkaufen. Es w&#228;re dieselbe Dynamik, die wir heute bei <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/wegen-iran-krieg-patriot-lieferung-an-schweiz-verzoegert-sich-um-mindestens-5-jahre">Patriot-Flugabwehrsystemen</a> und <a href="https://moderndiplomacy.eu/2025/12/03/global-ai-boom-triggers-new-memory-chip-supply-chain-crisis/">AI-Chips</a> beobachten k&#246;nnen. </p><p>Albert R&#246;sti mag also durchaus recht haben, wenn er auf die Vorteile von SMR verweist. Das bedeutet aber nicht, dass die Schweiz in n&#252;tzlicher Frist Zugang zur Technologie erhalten wird. Im Gegenteil: Paradoxerweise w&#252;rde ein technologischer Durchbruch die Situation f&#252;r die Schweiz zun&#228;chst vielleicht sogar verschlechtern.</p><h2>Grund 3: Minderheitsveto</h2><p>Es w&#228;re naiv zu glauben, dass f&#252;r den Bau eines neuen AKWs eine einfache politische Mehrheit im Parlament und im Volk ausreichen w&#252;rde. Entscheidend ist n&#228;mlich nicht, ob ein Projekt politisch beschlossen werden kann, sondern ob es gegen Widerstand durchsetzbar und planbar bleibt. Es scheint ausgeschlossen, dass sich ein solches Vorhaben ohne die Unterst&#252;tzung von Links/Gr&#252;n realisieren l&#228;sst.</p><p>Das hat nicht prim&#228;r mit dem beachtlichen Mobilisierungspotenzial von Sozialdemokraten und Gr&#252;nen (kombiniert mit der fragilen b&#252;rgerlichen Mehrheit) in der Atomfrage zu tun. Viel wichtiger ist die fast endlose Liste an demokratisch legitimierten Mitteln&#8212;vom zivilen Ungehorsam &#252;bereifriger B&#252;rger:innen ganz zu schweigen&#8212;mit denen Bewilligung, Bau und Inbetriebnahme eines AKWs so lange verz&#246;gert werden k&#246;nnen, dass keinerlei Investitionssicherheit mehr besteht. Denn ein Projekt mit einem beliebig verl&#228;ngerbaren Zeitplan ist nicht finanzierbar.</p><p>Entscheidend dabei: Diese Verz&#246;gerungsmittel stehen auch politischen Minderheiten offen. Mit anderen Worten: Mehrheitsverh&#228;ltnisse spielen keine Rolle, die Minderheit bestimmt. Jeder rationale Stromkonzern wird sich h&#252;ten, einen AKW-Neubau ins Auge zu fassen, ohne sich der Unterst&#252;tzung von Links/Gr&#252;n sicher zu sein. Und solange das links-gr&#252;ne Lager aus praktischen, technischen, wirtschaftlichen oder ideologischen Gr&#252;nden den Bau neuer AKWs ablehnt, verf&#252;gt es <em>de facto</em> &#252;ber ein Vetorecht. Da ist es auch egal, dass es wahrscheinlich das Kippen des Neubauverbots nicht verhindern kann.</p><h2>Zusammenfassung &amp; Fazit</h2><p>Zusammengefasst: Subventionsrisiken, Lieferengp&#228;sse und Vetom&#246;glichkeiten machen AKW-Neubauprojekte institutionell unplanbar. Jeder dieser Faktoren f&#252;r sich alleine k&#246;nnte ein solches Vorhaben zum Erliegen bringen, in Kombination machen sie es unter den heutigen politischen, wirtschaftlichen und institutionellen Bedingungen schlicht unentscheidbar. Folglich gibt es keinen realpolitisch plausiblen Weg zur Realisierung neuer AKWs, nicht in den n&#228;chsten 30 Jahren, und wohl auch nicht danach.</p><p>Allerdings haben es rationale Argumente im Klima- und Umweltschutz aktuell schwer, weshalb davon auszugehen ist, dass uns die AKW-Neubaudebatte noch lange besch&#228;ftigen wird. Das ist deshalb ein Problem, weil dadurch eine Bremswirkung auf den Ausbau erneuerbarer Energien entsteht. Somit w&#228;ren nicht nur das Netto-Null-Ziel in Gefahr, sondern auch die k&#252;nftige Versorgungssicherheit: Wenn wir n&#228;mlich weder ein neues AKW realisieren noch den Ausbau von Wind-, Solar- und Biomassenenergie vorantreiben, besteht die M&#246;glichkeit, dass wir sehenden Auges in die Versorgungsl&#252;cke schlittern.</p><p>Wie k&#246;nnen wir also die AKW-Neubaudebatte f&#252;hren, ohne die langfristige Versorgungssicherheit zu gef&#228;hrden? Und ist es f&#252;r Links/Gr&#252;n wirklich die kl&#252;gste Strategie, sich vehement gegen das Kippen des AKW-Neubauverbots zu stellen?</p><p>Dazu mehr im n&#228;chsten Teil.</p><div><hr></div><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png" width="1100" height="220" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/de448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:220,&quot;width&quot;:1100,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:276789,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.klimafinanzen.ch/i/192736793?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bXXc!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde448a8a-5cf6-4468-bb6f-86df7a79e71c_1100x220.png 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div></div></div></a></figure></div><h1>D&#233;bat sur le nucl&#233;aire (1) : il n&#8217;existe aucune voie r&#233;aliste permettant la construction de nouvelles centrales nucl&#233;aires&#8212;m&#234;me avec une majorit&#233; au Parlement et parmi la population</h1><p>La Suisse d&#233;bat &#224; nouveau de l&#8217;&#233;nergie nucl&#233;aire. Le 11 mars 2026, le Conseil des &#201;tats a approuv&#233;, &#224; une <a href="https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2026/20260311124425486194158159026_bsd112.aspx">large majorit&#233; de 26 voix contre 12</a>, la contre-proposition du Conseil f&#233;d&#233;ral &#224; l&#8217;&#171;<a href="https://blackout-stoppen.ch/#initiative">initiative Blackout</a>&#187;, visant &#224; autoriser &#224; nouveau, en principe, la construction de nouvelles centrales nucl&#233;aires. De plus, la semaine derni&#232;re, le <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/axpo-schweiz-braucht-zwei-neue-akw-oder-windkraft-offensive-952886594877">groupe &#233;nerg&#233;tique Axpo a demand&#233;</a> que la construction de nouvelles grandes centrales nucl&#233;aires soit s&#233;rieusement envisag&#233;e.</p><p>Le sujet est donc de retour, qu&#8217;on le veuille ou non.</p><p>Mais : m&#234;me si l&#8217;interdiction de construire de nouvelles centrales &#233;tait lev&#233;e, il n&#8217;y aurait, d&#8217;un point de vue r&#233;aliste, aucune voie plausible pour la r&#233;alisation de nouvelles centrales nucl&#233;aires en Suisse &#8212; ni dans les 30 &#224; 40 prochaines ann&#233;es, ni probablement au-del&#224;.</p><p>Pourquoi en est-il ainsi ?</p><h2>Raison 1 : l&#8217;incertitude quant aux subventions</h2><p>Il est clair pour tout le monde que de nouvelles centrales nucl&#233;aires devraient &#234;tre massivement subventionn&#233;es : <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/laut-der-axpo-muss-sich-die-schweiz-entscheiden-entweder-sie-baut-grosse-gaskraftwerke-oder-neue-kernkraftwerke-ld.1930034">selon Axpo</a>, &#224; hauteur de 20 &#224; 60 % des co&#251;ts de planification et de construction, soit entre 8,6 et 12,5 milliards CHF pour un r&#233;acteur de la taille de la centrale nucl&#233;aire de Leibstadt (1,2 GW). Il serait &#233;galement possible de structurer la subvention sous forme de contribution aux co&#251;ts d&#8217;exploitation &#8212; par exemple sous la forme de la &#171;<a href="https://www.nzz.ch/schweiz/kernkraft-roestis-riskante-wette-ld.1929788">prime de march&#233; variable</a>&#187;, telle qu&#8217;Albert R&#246;sti l&#8217;a mise en avant &#8212; ou comme un hybride entre une subvention en capital et une subvention aux co&#251;ts d&#8217;exploitation.</p><p>La forme exacte de la subvention est toutefois secondaire, tout comme la question de savoir si elle serait financ&#233;e par la Conf&#233;d&#233;ration (via un emprunt) ou par les consommateurs (via des surco&#251;ts sur le prix de l&#8217;&#233;lectricit&#233;). Seul compte le fait qu&#8217;elle cr&#233;e un &#171; business case &#187; acceptable pour les investisseurs dans le nucl&#233;aire.</p><p>Le probl&#232;me : le montant de la subvention n&#233;cessaire pour assurer la rentabilit&#233; requise ne pourrait pas &#234;tre clairement d&#233;termin&#233; au lancement du projet. </p><p>D&#8217;une part, les projets de centrales nucl&#233;aires sont toujours menac&#233;s par d&#8217;&#233;normes d&#233;passements de co&#251;ts de construction dus &#224; des retards, &#224; des exigences de s&#233;curit&#233; accrues ou &#224; l&#8217;inflation g&#233;n&#233;rale &#8212; comme dans le cas de <a href="https://www.theguardian.com/uk-news/2026/feb/20/hinkley-point-c-delayed-to-2030-as-costs-climb-to-35bn">Hinkley Point C</a> (GB), <a href="https://www.nucnet.org/news/long-delayed-nuclear-plant-connected-to-national-grid-edf-announces-12-1-2024">Flamanville-3</a> (FR) ou <a href="https://www.dw.com/en/finlands-much-delayed-nuclear-plant-launches/a-61108015">Olkiluoto 3</a> (FI), qui ont tous co&#251;t&#233; 200 &#224; 400 % plus cher et ont accus&#233; un retard de 12 &#224; 13 ans. D&#8217;autre part, la <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/kernkraft-roestis-riskante-wette-ld.1929788">rentabilit&#233; d&#8217;une centrale nucl&#233;aire en exploitation est loin d&#8217;&#234;tre garantie</a>, en particulier pendant les mois d&#8217;&#233;t&#233;, lorsque le r&#233;seau &#233;lectrique europ&#233;en dispose d&#8217;une grande quantit&#233; d&#8217;&#233;nergie solaire.</p><p>Les investisseurs priv&#233;s n&#8217;assumeront pas des risques financiers aussi immenses : l&#8217;&#201;tat devrait les prendre directement en charge ou les r&#233;percuter sur les consommateurs d&#8217;&#233;lectricit&#233;. Le d&#233;bat sur les subventions est donc en r&#233;alit&#233; un d&#233;bat sur les risques : un projet de centrale nucl&#233;aire est un engagement financier sans plafond clairement d&#233;fini, et un programme de subventions publiques pourrait devenir un puits sans fond.</p><p>Dans une Suisse fiscalement conservatrice, il est tout simplement impensable que nous nous engagions dans une telle exp&#233;rience en dehors de p&#233;riodes de crise aigu&#235; : on pourrait peut-&#234;tre encore rallier une majorit&#233; en faveur de subventions <em>&#233;lev&#233;es mais fixes</em>, mais certainement pas pour un &#171;<a href="https://www.nzz.ch/schweiz/kernkraft-roestis-riskante-wette-ld.1929788">pi&#232;ge &#224; milliards pour les consommateurs d&#8217;&#233;lectricit&#233;</a>&#187; (NZZ).</p><p>Les partisans du nucl&#233;aire pourraient faire remarquer que les exemples pratiques cit&#233;s ci-dessus reposent tous sur une technologie nucl&#233;aire de g&#233;n&#233;ration III+ (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/EPR_(nuclear_reactor)">EPR</a>) et que la <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Generation_IV_reactor">g&#233;n&#233;ration IV</a> sera sans doute moins co&#251;teuse en capital, plus rapide &#224; construire et moins on&#233;reuse &#224; exploiter. En effet, <a href="https://www.uvek.admin.ch/de/nzz-am-sonntag-20251109">Albert R&#246;sti avance lui aussi cet argument</a> lorsqu&#8217;il &#233;voque les <a href="https://world-nuclear.org/information-library/nuclear-power-reactors/small-modular-reactors/small-modular-reactors">avantages potentiels</a> des &#171; Small Modular Reactors (SMR) &#187;.</p><p>Et il est tout &#224; fait possible que le ministre de l&#8217;&#201;nergie ait raison. Mais cela n&#8217;a aucune importance pour la construction de nouvelles centrales nucl&#233;aires au cours des 30 &#224; 40 prochaines ann&#233;es.</p><p>En effet, lorsqu&#8217;il s&#8217;agit de subventions de plusieurs milliards, les promesses n&#8217;ont aucune valeur : pour chaque &#233;tude pr&#233;sentant des estimations positives en termes de co&#251;ts et de performances, il y en aura une autre affirmant le contraire. Aucun camp politique ne parviendra &#224; s&#8217;imposer dans le d&#233;bat sur la base de pr&#233;visions &#8211; ce qui est bien plus probl&#233;matique pour les partisans du nucl&#233;aire que pour ses opposants, car ce sont les partisans qui doivent convaincre la population.</p><p>Et ce que le peuple exigera, ce sont des faits fiables, sous la forme d&#8217;un bilan de plusieurs ann&#233;es (&#171; track record &#187;) concernant la dur&#233;e de construction, les co&#251;ts de construction et la s&#233;curit&#233; des nouvelles centrales nucl&#233;aires. Pour cela, il ne suffira pas de citer <em>un</em> projet de centrale nucl&#233;aire de 4e g&#233;n&#233;ration couronn&#233; de succ&#232;s <em>quelque part</em> dans le monde. Pour disposer d&#8217;un &#171; track record &#187; solide, il faut plusieurs nouvelles installations dans des pays ayant des exigences de s&#233;curit&#233;, des normes de construction et des structures de co&#251;ts similaires.</p><p>C&#8217;est l&#224; que r&#233;side l&#8217;erreur de raisonnement de R&#246;sti concernant la faisabilit&#233; temporelle des SMR : ceux-ci pourraient certes, <a href="https://www.uvek.admin.ch/de/nzz-am-sonntag-20251109">comme il l&#8217;affirme</a>, &#171; devenir viables &#224; l&#8217;&#233;chelle mondiale dans les cinq prochaines ann&#233;es &#187;. Cependant, &#171; op&#233;rationnels &#187; ne signifie en aucun cas que les SMR constitueront alors d&#233;j&#224; une &#171; option r&#233;aliste &#187; pour la Suisse. Comme d&#8217;habitude, la Suisse ne sera pas une &#171; Early Adopter &#187; dans cette technologie, et il faudra des d&#233;cennies avant que l&#8217;exp&#233;rience acquise dans le cadre de projets &#233;trangers soit disponible, permettant ainsi &#224; la Suisse de se lancer dans son propre <a href="https://scnat.ch/en/uuid/i/04974cb9-837a-5179-87bb-34fb1b4ac94a-Perspektiven_f%C3%BCr_die_Kernenergie_in_der_Schweiz">parcours de 30 ans dans le nucl&#233;aire</a>.</p><h2>Raison 2 : les p&#233;nuries d&#8217;approvisionnement</h2><p>Mais que se passera-t-il si, dans un avenir proche, une centrale nucl&#233;aire de 4e g&#233;n&#233;ration tient m&#234;me les promesses les plus audacieuses en mati&#232;re de d&#233;lais de construction, de co&#251;ts et de s&#233;curit&#233; ?</p><p>Le monde entier se pr&#233;cipitera alors sur cette technologie, et la Suisse devra sans doute se mettre en file d&#8217;attente.</p><p>Les capacit&#233;s industrielles pour la construction de nouvelles centrales nucl&#233;aires sont en effet limit&#233;es aujourd&#8217;hui : en moyenne, seules <a href="https://www.worldnuclearreport.org/Nuclear-Reactor-Construction-Starts-Drop-Again-in-the-World#:~:text=Developments%20Over%20the%20Year%202023,as%20of%201%20January%202024.">5 &#224; 10 nouvelles centrales nucl&#233;aires par an</a> sont mises en service dans le monde, la plupart en Russie, en Chine et en Inde. Il ne faut pas non plus se laisser induire en erreur par les lettres S (&#171; small &#187;) et M (&#171; modular &#187;) lorsqu&#8217;il s&#8217;agit de la cha&#238;ne d&#8217;approvisionnement : les SMR sont eux aussi des constructions industrielles imposantes et complexes (voir photo) qui ne peuvent &#234;tre produites par des start-ups et encore moins de mani&#232;re automatis&#233;e &#224; la cha&#238;ne. La structure et la politique de la cha&#238;ne d&#8217;approvisionnement des centrales nucl&#233;aires s&#8217;apparentent bien davantage &#224; celles des avions de combat : peu de fournisseurs, un approvisionnement compliqu&#233;, des incertitudes en mati&#232;re de co&#251;ts et de livraison, ainsi qu&#8217;une vuln&#233;rabilit&#233; au chantage politique.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg 1456w" sizes="100vw"><img 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Standard&quot;,&quot;type&quot;:null,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:null,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="China launches world's first fourth-generation nuclear reactor | The  Business Standard" title="China launches world's first fourth-generation nuclear reactor | The  Business Standard" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HAOW!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7d9f15b6-21d0-4885-a12b-cdc9e8a293bd_685x386.jpeg 848w, 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options ?</p><p>Sur le plan politique, il est impensable de confier la r&#233;alisation du projet &#224; des entreprises russes, chinoises et indiennes. La Suisse ne d&#233;veloppera pas non plus ses propres comp&#233;tences en mati&#232;re de planification et de construction. Il ne reste donc que les partenaires europ&#233;ens, EDF (Hinkley Point C, Flamanville-3) et Areva-Siemens (Olkiluoto 3) &#8212; tous deux avec des bilans d&#233;sastreux. Cette derni&#232;re option constituerait sans doute un argument de poids pour les opposants au nucl&#233;aire dans toute campagne r&#233;f&#233;rendaire.</p><p>Il faudrait des d&#233;cennies pour que la cha&#238;ne d&#8217;approvisionnement en &#233;nergie nucl&#233;aire soit suffisamment d&#233;velopp&#233;e pour qu&#8217;il n&#8217;y ait plus de goulets d&#8217;&#233;tranglement significatifs. D&#8217;ici l&#224;, la technologie serait fournie par les rares entreprises capables de construire des centrales nucl&#233;aires aux plus offrants, par exemple des &#201;tats dont la consommation d&#8217;&#233;lectricit&#233; augmente plus fortement que celle de la Suisse (par ex. <a href="https://www.enerdata.net/publications/daily-energy-news/record-capacity-additions-eia-2026.html#:~:text=The%20US%20Energy%20Information%20Administration,14%25%20(11.8%20GW).">&#201;tats-Unis</a>), qui ont un besoin plus urgent d&#8217;&#233;nergie de base (par ex. <a href="https://world-nuclear.org/information-library/country-profiles/countries-o-s/poland">Pologne</a>), ou qui doivent entretenir un arsenal de t&#234;tes nucl&#233;aires (par ex. <a href="https://beyondnuclearinternational.org/2025/12/14/does-britain-really-need-nuclear-power/">Royaume-Uni</a>).</p><p>Les concurrents seraient &#233;galement des entreprises pour lesquelles l&#8217;&#233;lectricit&#233; est une ressource critique, comme par exemple les &#171; hyperscalers de l&#8217;IA &#187;, qui <a href="https://www.forbes.com/sites/rrapier/2026/02/19/why-microsoft-and-amazon-are-turning-to-nuclear-power-for-ai/">lorgnent d&#233;j&#224; aujourd&#8217;hui sur l&#8217;&#233;nergie nucl&#233;aire</a>. D&#8217;autres pays et acteurs non &#233;tatiques ont une capacit&#233; de paiement et une urgence strat&#233;gique sup&#233;rieures &#224; celles de la Suisse et videront donc les rayons. Ce serait la m&#234;me dynamique que celle que l&#8217;on observe aujourd&#8217;hui avec les <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/wegen-iran-krieg-patriot-lieferung-an-schweiz-verzoegert-sich-um-mindestens-5-jahre">syst&#232;mes de d&#233;fense a&#233;rienne Patriot</a> et les <a href="https://moderndiplomacy.eu/2025/12/03/global-ai-boom-triggers-new-memory-chip-supply-chain-crisis/">puces d&#8217;IA</a>.</p><p>Albert R&#246;sti a donc peut-&#234;tre tout &#224; fait raison lorsqu&#8217;il souligne les avantages des SMR. Cela ne signifie toutefois pas que la Suisse aura acc&#232;s &#224; cette technologie dans un d&#233;lai raisonnable. Au contraire : paradoxalement, une perc&#233;e technologique pourrait m&#234;me, dans un premier temps, aggraver la situation pour la Suisse.</p><h2>Raison 3 : le veto minoritaire</h2><p>Il serait na&#239;f de croire qu&#8217;une simple majorit&#233; politique au Parlement et parmi la population suffirait pour construire une nouvelle centrale nucl&#233;aire. Ce qui est d&#233;terminant, ce n&#8217;est pas de savoir si un projet peut &#234;tre d&#233;cid&#233; politiquement, mais s&#8217;il reste r&#233;alisable et planifiable face &#224; l&#8217;opposition. Il semble exclu qu&#8217;un tel projet puisse se concr&#233;tiser sans le soutien de la gauche et des Verts.</p><p>Cela n&#8217;a pas pour l&#8217;essentiel &#224; voir avec le potentiel de mobilisation consid&#233;rable des sociaux-d&#233;mocrates et des Verts (combin&#233; &#224; la fragile majorit&#233; bourgeoise) sur la question nucl&#233;aire. Ce qui importe bien davantage, c&#8217;est la liste quasi infinie de moyens d&#233;mocratiquement l&#233;gitimes &#8211; sans parler de la d&#233;sob&#233;issance civile de citoyens trop z&#233;l&#233;s &#8211; gr&#226;ce auxquels l&#8217;autorisation, la construction et la mise en service d&#8217;une centrale nucl&#233;aire peuvent &#234;tre retard&#233;es si longtemps qu&#8217;il n&#8217;y a plus aucune s&#233;curit&#233; d&#8217;investissement. Car un projet dont le calendrier peut &#234;tre prolong&#233; &#224; l&#8217;infini n&#8217;est pas finan&#231;able.</p><p>Ce qui est d&#233;terminant ici, c&#8217;est que ces moyens de retardement sont &#233;galement &#224; la disposition des minorit&#233;s politiques. En d&#8217;autres termes : les rapports de force ne jouent aucun r&#244;le, c&#8217;est la minorit&#233; qui d&#233;cide. Toute entreprise d&#8217;&#233;lectricit&#233; rationnelle se gardera bien d&#8217;envisager la construction d&#8217;une nouvelle centrale nucl&#233;aire sans &#234;tre certaine du soutien de la gauche et des Verts. Et tant que le camp de la gauche et des Verts s&#8217;oppose &#224; la construction de nouvelles centrales nucl&#233;aires pour des raisons pratiques, techniques, &#233;conomiques ou id&#233;ologiques, il dispose <em>de facto</em> d&#8217;un droit de veto. Peu importe alors qu&#8217;il ne puisse probablement pas emp&#234;cher la lev&#233;e de l&#8217;interdiction de construire de nouvelles centrales.</p><h2>R&#233;sum&#233; et conclusion</h2><p>En r&#233;sum&#233; : les risques li&#233;s aux subventions, les p&#233;nuries d&#8217;approvisionnement et les possibilit&#233;s de veto rendent les projets de construction de nouvelles centrales nucl&#233;aires institutionnellement impr&#233;visibles. Chacun de ces facteurs pris isol&#233;ment pourrait faire &#233;chouer un tel projet ; combin&#233;s, ils le rendent tout simplement ind&#233;cidable dans les conditions politiques, &#233;conomiques et institutionnelles actuelles. Par cons&#233;quent, il n&#8217;existe aucune voie r&#233;aliste pour la r&#233;alisation de nouvelles centrales nucl&#233;aires, ni dans les 30 prochaines ann&#233;es, ni probablement apr&#232;s.</p><p>Cependant, les arguments rationnels en mati&#232;re de protection du climat et de l&#8217;environnement ont actuellement du mal &#224; s&#8217;imposer, ce qui laisse supposer que le d&#233;bat sur la construction de nouvelles centrales nucl&#233;aires nous occupera encore longtemps. </p><p>C&#8217;est un probl&#232;me, car cela freine le d&#233;veloppement des &#233;nergies renouvelables. Ainsi, ce n&#8217;est pas seulement l&#8217;objectif de z&#233;ro &#233;mission nette qui serait menac&#233;, mais aussi la s&#233;curit&#233; d&#8217;approvisionnement future : en effet, si nous ne construisons pas de nouvelle centrale nucl&#233;aire et ne faisons pas progresser le d&#233;veloppement des &#233;nergies &#233;olienne, solaire et biomasse, il est possible que nous glissions sciemment vers une p&#233;nurie d&#8217;approvisionnement.</p><p>Comment pouvons-nous donc mener le d&#233;bat sur la construction de nouvelles centrales nucl&#233;aires sans mettre en p&#233;ril la s&#233;curit&#233; d&#8217;approvisionnement &#224; long terme ? Et est-ce vraiment la strat&#233;gie la plus judicieuse pour la gauche et les Verts de s&#8217;opposer avec v&#233;h&#233;mence &#224; la lev&#233;e de l&#8217;interdiction de construire de nouvelles centrales nucl&#233;aires ?</p><p>Nous y reviendrons dans la prochaine partie.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Nach dem Klimafonds-"Nein": Wie weiter in der Schweizer Klima- und Umweltpolitik?]]></title><description><![CDATA[Wieso wir einen Reset brauchen&#8212;und wie dieser aussehen k&#246;nnte]]></description><link>https://www.klimafinanzen.ch/p/nach-dem-klimafonds-nein-wie-weiter</link><guid isPermaLink="false">https://www.klimafinanzen.ch/p/nach-dem-klimafonds-nein-wie-weiter</guid><dc:creator><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></dc:creator><pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:06:10 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/301ed3cf-2846-4a61-b2bd-c2cf9ee47fed_1920x1080.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat die Schweizer Stimmbev&#246;lkerung die Klimafonds-Initiative mit 71% Nein-Stimmen versenkt. Das Resultat markiert das definitive Ende der Gr&#252;nen Welle, die ihren Ursprung in der &#8220;Fridays for Future&#8221;-Bewegung von 2018/2019 hatte&#8212;und nach einem Reset in der Schweizer Umwelt- und Klimapolitik verlangt.</p><p>Wie also weiter? </p><h2>1. Warm anziehen</h2><p>Klima- und Umweltschutz haben keine Themenkonjunktur&#8212;das Stimmvolk hat aktuell andere Priorit&#228;ten. Die generelle Unterst&#252;tzung der Bev&#246;lkerung f&#252;r &#8220;Netto-Null&#8220; kann man sich zwar nach wie vor einreden, aber eigentlich nur durch die rosarote Brille: Denn das Volk sagt viel &#246;fter &#8220;Nein&#8221; als &#8220;Ja&#8221;, wenn es darum geht, die f&#252;r Netto-Null notwendigen Massnahmen zu ergreifen (siehe unten). Das d&#252;rfte sich auch bei der Vernehmlassung zur n&#228;chsten Revision des CO2-Gesetzes zeigen. Heisst: Der klimapolitische Winter hat begonnen; wir m&#252;ssen uns warm anziehen.</p><p>F&#252;r Links/Gr&#252;ne Parteien, Umweltverb&#228;nde und NGOs bedeutet dies zwei Dinge. Erstens: Retten, was zu retten ist, zum Beispiel den <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253083">Verbleib der Schweiz im Pariser Abkommen</a> sowie die Umsetzung des <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2023/655/de">Klima- und Innovationsgesetzes</a>. Auch Links/Gr&#252;ne-Parlamentssitze fallen in die Kategorie der rettungsbed&#252;rftigen Errungenschaften, vor allem im Hinblick auf die nationalen Wahlen 2027.</p><p>Zweitens: Geduldig, weitsichtig sowie partei- und sektor&#252;bergreifend neue Strategien, Instrumente und politische Vorst&#246;sse entwickeln, um dann bereit zu sein, wenn sich die n&#228;chste Gelegenheit bietet. Denn aus der <a href="https://www.uu.nl/en/organisation/centre-for-global-challenges/research/navigating-deep-transitions">Forschung zu Systemwandel</a> wissen wir, dass tiefgreifende Ver&#228;nderungen nur zu bestimmten Zeitpunkten m&#246;glich sind, und es f&#252;r progressive Kr&#228;fte deshalb die meiste Zeit nur darum geht, sich auf den n&#228;chsten dieser Zeitpunkte vorzubereiten. Das bedeutet auch: Energie und Ressourcen schonen und keine aussichtslosen Schlachten f&#252;hren.</p><h2>2) Fokus sch&#228;rfen, Framing &#228;ndern</h2><p>Gegen das &#8220;<a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/urnengang-zur-klimapolitik-die-schweiz-kann-das-weltklima-kaum-beeinflussen-doch-das-koennten-fast-alle-laender-von-sich-sagen-ld.1924539">Promille-Argument</a>&#8221;&#8212;d.h., dass die Schweiz nur 0.3% des weltweiten Treibhausgasausstosses verantwortet und deshalb nichts gegen den Klimawandel unternehmen kann&#8212;kommt man derzeit nicht an. Auch das Narrativ von &#8220;Wir tun schon genug!&#8221; wird eine un&#252;berwindbare H&#252;rde darstellen, solange es der Bundesrat (entgegen <a href="https://www.watson.ch/schweiz/klima/161790770-kritik-am-parlament-werden-klimaziele-2030-massiv-verfehlen">den Beteuerungen des BAFU</a>) n&#228;hrt.</p><p>Zudem w&#228;re es naiv anzunehmen, dass das &#8220;Nein&#8220; zur Klimafondsinitiative lediglich ein Veto gegen Subventionen sei, aber nicht gegen griffigere Lenkungsabgaben, Grenzwerte und Verbote, wie dies moderate Klimaakteure sch&#246;nreden. <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/klimaschutz-schweiz-ziele-befuerwortet-umsetzung-bezweifelt-239521093220">Umfragen</a> zeigen, dass die Bev&#246;lkerung Verbote ablehnt. Und Versuche, die CO2-Abgabe von aktuell CHF 120 pro Tonne CO2 n&#228;her in Richtung der <a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/urnengang-zur-klimapolitik-ohne-bremsung-der-globalen-erwaermung-kann-es-fuer-die-schweiz-und-die-welt-teuer-werden-ld.1920880">eigentlich ben&#246;tigten CHF 430</a> zu erh&#246;hen, werden es auch in Zukunft schwer haben, insbesondere in Zeiten globaler Zollkriege.</p><p>Vorerst w&#228;re es klug, beim Kampf f&#252;r eine nachhaltige Zukunft g&#228;nzlich auf das Wort &#8220;Klima&#8221; zu verzichten. Stattdessen sollten wir uns auf Teilbereiche fokussieren, die n&#228;her an den (finanziellen) Eigeninteressen der W&#228;hler:innen liegen und auch konservative Kreise ansprechen. Dazu geh&#246;ren insbesondere alle Massnahmen, die Energiekosten senken sowie die Sicherheit und Unabh&#228;ngigkeit der Energieversorgung erh&#246;hen. Der Krieg im Iran und die damit verbundene <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/kein-gas-aus-katar-steigen-die-heizkosten-in-der-schweiz-764975377986">Steigerung der &#214;l- und Gaspreise</a> liefern beste Argumente daf&#252;r.</p><h2>3) Konsenspolitik statt Alleing&#228;nge</h2><p>Die Klimafonds-Initiative ist nach Konzernverantwortungs-, Trinkwasser-, Pestizid-, Massentierhaltungs-, Biodiversit&#228;ts-, Umweltverantwortungs- und Erbschaftssteuerinitiative bereits die achte (!) Volksinitiative mit Umweltanliegen, die seit 2020 an der Urne abgelehnt wurde.</p><p>Nun k&#246;nnte man argumentieren, dass Volksinitiativen auch dann sinnvoll seien, wenn sie nicht durchkommen, weil sie durch die Sensibilisierung eines Themas oder die Einnahme einer extremen politischen Position das sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Overton-Fenster">Overton-Fenster</a> (den Rahmen des politisch Akzeptablen) verschieben. Es gibt allerdings keine Anzeichen daf&#252;r, dass die vorgenannten Vorst&#246;sse dies erreicht haben. Im Gegenteil: Sie haben die Themenm&#252;digkeit verst&#228;rkt und es damit k&#252;nftigen Massnahmen schwieriger gemacht. </p><p>Interessant dabei: Keine dieser Vorlagen hatte die Unterst&#252;tzung von Bundesrat oder Bundesparlament. Das ist zwar nicht <em>per se</em> ein Argument gegen Volksinitiativen. Aber es scheint praktisch unm&#246;glich, eine Abstimmung zu Umweltthemen ohne die Unterst&#252;tzung von Bundesrat und Parlament zu gewinnen. Die n&#228;chste Phase der Klimapolitik muss deshalb zwingend einen Fokus auf politische Mehrheitsf&#228;higkeit legen. Dies spricht daf&#252;r, das Instrument der Volksinitiative vorerst zu parkieren und andere politische Mechanismen zu aktivieren. </p><h2>4) Bundesebene depriorisieren</h2><p>In der Schweiz warten viele gesellschaftliche Akteure&#8212;vor allem Kantone und St&#228;dte sowie Unternehmen und Wirtschaftsverb&#228;nde&#8212;auf die Weichenstellung aus Bundesbern: Der Bund soll Ziele, Strategien und Instrumente vorgeben, und bis dahin warten viele erst einmal ab. Der aktuelle Vorsteher des UVEK ist aber leider ein SVP-Politiker und ehemaliger <a href="https://www.blick.ch/politik/aufruf-einer-umweltorganisation-widerstand-gegen-oel-roesti-id18083451.html">Lobbyist f&#252;r die Auto- und &#214;lbranchen</a>, und Links/Gr&#252;n hat im Parlament zurzeit nur wenig Durchsetzungskraft. Auf Bundesebene sind in absehbarer Zukunft&#8212;und wohl bis mindestens nach den &#252;bern&#228;chsten Parlamentswahlen 2031&#8212;keine grossen W&#252;rfe zu erwarten.</p><p>Deshalb sollte man in den n&#228;chsten 3-4 Jahren st&#228;rker mit progressiven Kantonen und St&#228;dten (z.B. in Z&#252;rich, Basel, Bern und Genf) zusammenarbeiten, um auf subnationaler Ebene Fortschritt zu erzielen. Der <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich-raphael-golta-gewinnt-stadtratswahlen-deutlich-715226508396">Erfolg der Gr&#252;nen Partei</a> bei den gestrigen Stadtratswahlen in Z&#252;rich k&#246;nnte hierf&#252;r einen ersten Impuls liefern.</p><p>&#196;hnliches gilt auch f&#252;r die sektor&#252;bergreifende Zusammenarbeit bzw. den st&#228;rkeren Einbezug von Privatwirtschaft und Philanthropie. Es braucht ein st&#228;rkeres Engagement sowie eine bessere Koordination und Einbindung nichtstaatlicher Akteure in eine &#8220;Koalition der Willigen&#8221;, die zwingend auch Wirtschaftsverb&#228;nde sowie Politiker:innen von Mitte und FDP umfassen muss.</p><h2>5) B&#252;ndel schn&#252;ren</h2><p>Schweizer Klima- und Umweltpolitik ist ein Flickenteppich aus Subventionen, Grenzwerten, Verboten und Lenkungsabgaben. Oft werden diese isoliert und im Einzelsprung verhandelt, sowohl bei Volksinitiativen wie auch bei Gesetzesrevisionen. Das Problem dabei: Wenn es immer nur um Einzelinstrumente geht, werden wir strukturelle Meinungsverschiedenheiten&#8212;dort, wo Grundwerte und Ideologien aufeinandertreffen&#8212;nie bereinigen k&#246;nnen.</p><p>Hierzu m&#252;sste die Diskussion auf eine Abstraktionsebene h&#246;her verlagert werden; dort, wo sich Politiker:innen aller Parteien &#252;ber Grunds&#228;tze einigen. Das Entscheidende dabei: Die Gesamtheit der wichtigsten politischen Punkte muss <em>gleichzeitig </em>verhandelt werden. Dies maximiert das Potenzial f&#252;r Kompromisse, weil jede Partei weiss: &#8220;Wenn ich <em>hier</em> meine Position aufgebe, kann ich sie <em>dort</em> durchsetzen.&#8221;</p><p>In Deutschland passiert dies nach jeder Wahl bei der Verhandlung &#252;ber den <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/koalitionsvertrag-2025-2340970">Koalitionsvertrag</a> der neuen Regierungsparteien. In der Schweiz kennen wir dies vor allem aus den bilateralen Vertr&#228;gen mit der Europ&#228;ischen Union. In der Klimapolitik verhandeln wir aber jede Massnahme einzeln, selbst in Rahmengesetzen wie dem CO2-Gesetz oder dem Klima- und Innovationsgesetz. Wir sollten hier einen anderen Ansatz pr&#252;fen.</p><h2>Fazit</h2><p>Der 8. M&#228;rz 2026 stellt eine Z&#228;sur in der Klima- und Umweltpolitik dar. Es ist der Beginn einer neuen &#196;ra, die von Links/Gr&#252;nen Politiker:innen, Umweltverb&#228;nden und NGOs einen Strategiewechsel verlangt. Die n&#228;chsten Jahre werden z&#228;h, und selbst die Verteidigung des bisher Erreichten wird zum Kraftakt. Somit k&#246;nnen wir es uns nicht leisten, die Strategien der letzten 5 Jahre weiterzuverfolgen.</p><p>Es braucht einen Reset.</p><div><hr></div><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png" width="1100" height="220" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/f7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:220,&quot;width&quot;:1100,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:475153,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.klimafinanzen.ch/i/190315125?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!b8MR!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7692252-c6a6-4ce1-88b9-b8d84c790879_1100x220.png 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div></div></div></a></figure></div><h1>Apr&#232;s le &#171; non &#187; au fonds climat : quelle suite pour la politique climatique et environnementale suisse ?</h1><p><em>Pourquoi nous avons besoin d&#8217;une nouvelle strat&#233;gie &#8211; et &#224; quoi celle-ci devrait ressembler</em></p><p>Hier, les &#233;lecteurs suisses ont rejet&#233; l&#8217;initiative sur le fonds climat &#224; 71 %. Ce r&#233;sultat marque la fin d&#233;finitive de la vague verte qui avait vu le jour avec le mouvement &#171; Fridays for Future &#187; en 2018/2019, et n&#233;cessite une &#171; Reset &#187; et une nouvelle strat&#233;gie en mati&#232;re de politique environnementale et climatique en Suisse.</p><p>Alors, comment continuer ?</p><h2>1. S&#8217;habiller chaudement</h2><p>La protection du climat et de l&#8217;environnement n&#8217;est pas un sujet d&#8217;actualit&#233; &#8211; les &#233;lecteurs ont d&#8217;autres priorit&#233;s. On peut certes continuer &#224; se persuader que la population soutient en g&#233;n&#233;ral l&#8217;objectif &#171; z&#233;ro &#233;mission nette &#187;, mais ce n&#8217;est en r&#233;alit&#233; possible qu&#8217;en voyant la vie en rose : en effet, le peuple dit beaucoup plus souvent &#171; non &#187; que &#171; oui &#187; lorsqu&#8217;il s&#8217;agit de prendre les mesures n&#233;cessaires pour atteindre la neutralit&#233; carbone (voir ci-dessous). Cela devrait &#233;galement se refl&#233;ter dans la consultation sur la prochaine r&#233;vision de la loi sur le CO2. En d&#8217;autres termes, l&#8217;hiver climatique a commenc&#233; ; nous devons nous habiller chaudement.</p><p>Pour les partis de gauche/verts, les associations environnementales et les ONG, cela signifie deux choses. Premi&#232;rement : sauver ce qui peut l&#8217;&#234;tre, par exemple le <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253083">maintien de la Suisse dans l&#8217;accord de Paris</a> et la mise en &#339;uvre de la <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2023/655/de">loi sur le climat et l&#8217;innovation</a>. Les si&#232;ges parlementaires de gauche/verts font &#233;galement partie des acquis &#224; sauver, notamment dans la perspective des &#233;lections nationales de 2027.</p><p>Deuxi&#232;mement : d&#233;velopper avec patience et clairvoyance, au-del&#224; des clivages partisans et sectoriels, de nouvelles strat&#233;gies, de nouveaux instruments et de nouvelles initiatives politiques afin d&#8217;&#234;tre pr&#234;ts lorsque la prochaine occasion se pr&#233;sentera. En effet, les <a href="https://www.uu.nl/en/organisation/centre-for-global-challenges/research/navigating-deep-transitions">recherches sur le changement syst&#233;mique</a> nous ont appris que des changements profonds ne sont possibles qu&#8217;&#224; certains moments pr&#233;cis et que, la plupart du temps, les forces progressistes n&#8217;ont d&#8217;autre choix que de se pr&#233;parer &#224; la prochaine occasion. Cela signifie &#233;galement qu&#8217;il faut &#233;conomiser l&#8217;&#233;nergie et les ressources et ne pas mener de combats perdus d&#8217;avance.</p><h2>2) Affiner l&#8217;objectif, changer le cadre</h2><p>Il est actuellement impossible de contrer l&#8217;<a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/urnengang-zur-klimapolitik-die-schweiz-kann-das-weltklima-kaum-beeinflussen-doch-das-koennten-fast-alle-laender-von-sich-sagen-ld.1924539">argument </a>selon lequel la Suisse n&#8217;est responsable que de 0,3 % des &#233;missions mondiales de gaz &#224; effet de serre et ne peut donc rien faire contre le changement climatique. Le discours &#171; Nous en faisons d&#233;j&#224; assez ! &#187; constituera &#233;galement un obstacle insurmontable tant que le Conseil f&#233;d&#233;ral (contrairement <a href="https://www.watson.ch/schweiz/klima/161790770-kritik-am-parlament-werden-klimaziele-2030-massiv-verfehlen">aux affirmations de l&#8217;OFEV</a>) continuera &#224; l&#8217;alimenter.</p><p>De plus, il serait na&#239;f de supposer que le &#171; non &#187; &#224; l&#8217;initiative sur le fonds climat n&#8217;est qu&#8217;un veto contre les subventions, mais pas contre des taxes incitatives, des valeurs limites et des interdictions plus efficaces, comme le pr&#233;tendent certains acteurs. <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/klimaschutz-schweiz-ziele-befuerwortet-umsetzung-bezweifelt-239521093220">Les sondages</a> montrent que la population rejette les interdictions. Et les tentatives visant &#224; augmenter la taxe sur le CO2, qui s&#8217;&#233;l&#232;ve actuellement &#224; 120 CHF par tonne de CO2, pour la rapprocher des <a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/urnengang-zur-klimapolitik-ohne-bremsung-der-globalen-erwaermung-kann-es-fuer-die-schweiz-und-die-welt-teuer-werden-ld.1920880">430 CHF r&#233;ellement n&#233;cessaires</a>, auront encore du mal &#224; aboutir &#224; l&#8217;avenir, en particulier en p&#233;riode de guerres douani&#232;res mondiales.</p><p>Pour l&#8217;instant, il serait judicieux de renoncer compl&#232;tement au mot &#171; climat &#187; dans la lutte pour un avenir durable. Nous devrions plut&#244;t nous concentrer sur des domaines plus proches des int&#233;r&#234;ts (financiers) des &#233;lecteurs et qui interpellent &#233;galement les milieux conservateurs. Il s&#8217;agit notamment de toutes les mesures qui r&#233;duisent les co&#251;ts &#233;nerg&#233;tiques et renforcent la s&#233;curit&#233; et l&#8217;ind&#233;pendance de l&#8217;approvisionnement &#233;nerg&#233;tique. La guerre en Iran et la <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/kein-gas-aus-katar-steigen-die-heizkosten-in-der-schweiz-764975377986">hausse des prix du p&#233;trole et du gaz</a> qui en r&#233;sulte fournissent les meilleurs arguments en faveur de cette approche.</p><h2>3) Une politique consensuelle plut&#244;t que des initiatives isol&#233;es</h2><p>Apr&#232;s les initiatives sur la responsabilit&#233; des entreprises, l&#8217;eau potable, les pesticides, l&#8217;&#233;levage intensif, la biodiversit&#233;, la responsabilit&#233; environnementale et l&#8217;imp&#244;t sur les successions, l&#8217;initiative sur le fonds climat est d&#233;j&#224; la huiti&#232;me (!) initiative populaire sur des questions environnementales qui a &#233;t&#233; rejet&#233;e dans les urnes depuis 2020.</p><p>On pourrait certes arguer que les initiatives populaires ont un sens m&#234;me lorsqu&#8217;elles ne sont pas adopt&#233;es, car elles sensibilisent &#224; un sujet ou modifient la <a href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Fen%C3%AAtre_d%27Overton">fen&#234;tre d&#8217;Overton</a> (le cadre de ce qui est politiquement acceptable) en adoptant une position politique extr&#234;me. Rien n&#8217;indique toutefois que les initiatives susmentionn&#233;es aient atteint cet objectif. Au contraire, elles ont renforc&#233; la lassitude &#224; l&#8217;&#233;gard de ces th&#232;mes et ont ainsi rendu plus difficiles les mesures futures.</p><p>Il est int&#233;ressant de noter qu&#8217;aucun de ces projets n&#8217;avait le soutien du Conseil f&#233;d&#233;ral ou du Parlement f&#233;d&#233;ral. Ce n&#8217;est certes pas <em>en soi</em> un argument contre les initiatives populaires. Mais il semble pratiquement impossible de remporter un vote sur des th&#232;mes environnementaux sans le soutien du Conseil f&#233;d&#233;ral et du Parlement. La prochaine phase de la politique climatique doit donc imp&#233;rativement mettre l&#8217;accent sur la capacit&#233; &#224; obtenir une majorit&#233; politique. Cela plaide en faveur de la mise en suspens de l&#8217;instrument de l&#8217;initiative populaire et de l&#8217;activation d&#8217;autres m&#233;canismes politiques.</p><h2>4) D&#233;prioriser le niveau f&#233;d&#233;ral</h2><p>En Suisse, de nombreux acteurs sociaux, notamment les cantons et les villes, ainsi que les entreprises et les associations &#233;conomiques, attendent que la Berne f&#233;d&#233;rale donne le cap : la Conf&#233;d&#233;ration doit fixer des objectifs, des strat&#233;gies et des instruments, et d&#8217;ici l&#224;, beaucoup pr&#233;f&#232;rent attendre. Malheureusement, l&#8217;actuel chef du DETEC est un politicien de l&#8217;UDC et ancien <a href="https://www.blick.ch/politik/aufruf-einer-umweltorganisation-widerstand-gegen-oel-roesti-id18083451.html">lobbyiste pour les industries automobile et p&#233;troli&#232;re</a>, et la gauche/les verts n&#8217;ont actuellement que peu d&#8217;influence au Parlement. Au niveau f&#233;d&#233;ral, il ne faut pas s&#8217;attendre &#224; de grands changements dans un avenir proche, au moins jusqu&#8217;aux prochaines &#233;lections parlementaires de 2031.</p><p>C&#8217;est pourquoi il faudrait renforcer la collaboration avec les cantons et les villes progressistes (par exemple Zurich, B&#226;le, Berne et Gen&#232;ve) au cours des trois ou quatre prochaines ann&#233;es afin de r&#233;aliser des progr&#232;s au niveau infranational. Le <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich-raphael-golta-gewinnt-stadtratswahlen-deutlich-715226508396">succ&#232;s du Parti vert</a> lors des &#233;lections municipales d&#8217;hier &#224; Zurich pourrait donner une premi&#232;re impulsion dans ce sens.</p><p>Il en va de m&#234;me pour la coop&#233;ration intersectorielle et l&#8217;implication accrue du secteur priv&#233; et des philanthropes. Il faut un engagement plus fort ainsi qu&#8217;une meilleure coordination et une meilleure implication des acteurs non &#233;tatiques dans une &#171; coalition of the willing &#187;, qui doit imp&#233;rativement inclure les associations &#233;conomiques et les politiciens du Centre et du PLR.</p><h2>5) Former des alliances</h2><p>La politique climatique et environnementale suisse est un patchwork de subventions, de valeurs limites, d&#8217;interdictions et de taxes incitatives. Souvent, celles-ci sont n&#233;goci&#233;es de mani&#232;re isol&#233;e et individuelle, tant dans le cadre d&#8217;initiatives populaires que de r&#233;visions l&#233;gislatives. Le probl&#232;me est le suivant : si l&#8217;on se concentre toujours sur des instruments individuels, nous ne pourrons jamais r&#233;soudre les divergences structurelles, l&#224; o&#249; les valeurs fondamentales et les id&#233;ologies s&#8217;affrontent.</p><p>Pour cela, il faudrait &#233;lever le d&#233;bat &#224; un niveau d&#8217;abstraction sup&#233;rieur, l&#224; o&#249; les politiciens de tous les partis s&#8217;accordent sur les principes fondamentaux. L&#8217;essentiel est que l&#8217;ensemble des points politiques les plus importants soient n&#233;goci&#233;s <em>simultan&#233;ment</em>. Cela maximise le potentiel de compromis, car chaque parti sait que &#171; si je renonce &#224; ma position <em>ici</em>, je peux l&#8217;imposer <em>l&#224;-bas</em> &#187;.</p><p>En Allemagne, cela se produit apr&#232;s chaque &#233;lection lors de la n&#233;gociation de l&#8217;<a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/koalitionsvertrag-2025-2340970">accord de coalition</a> des nouveaux partis au pouvoir. En Suisse, nous connaissons surtout cela dans le cadre des accords bilat&#233;raux avec l&#8217;Union europ&#233;enne. En mati&#232;re de politique climatique, nous n&#233;gocions toutefois chaque mesure individuellement, m&#234;me dans le cadre de lois-cadres telles que la loi sur le CO2 ou la loi sur le climat et l&#8217;innovation. Nous devrions envisager une autre approche dans ce domaine.</p><h2>Conclusion</h2><p>Le 8 mars 2026 marque un tournant dans la politique climatique et environnementale. C&#8217;est le d&#233;but d&#8217;une nouvelle &#232;re qui exige un changement de strat&#233;gie de la part des politiciens de gauche/verts, des associations environnementales et des ONG. Les prochaines ann&#233;es seront difficiles, et m&#234;me la d&#233;fense des acquis sera un tour de force. Nous ne pouvons donc pas nous permettre de poursuivre les strat&#233;gies des cinq derni&#232;res ann&#233;es.</p><p>Nous avons besoin d&#8217;un &#171; Reset &#187;.</p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[BREAKING: Lancierung der "Uhr der verpassten Chance"]]></title><description><![CDATA[Was wir im Sekundentakt NICHT in einheimische Wertsch&#246;pfung, Arbeitspl&#228;tze und Versorgungssicherheit investieren]]></description><link>https://www.klimafinanzen.ch/p/breaking-lancierung-der-uhr-der-verpassten</link><guid isPermaLink="false">https://www.klimafinanzen.ch/p/breaking-lancierung-der-uhr-der-verpassten</guid><dc:creator><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></dc:creator><pubDate>Mon, 16 Feb 2026 10:29:37 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/e572901b-60e8-41dd-bda9-9293e16515b8_1347x220.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit heute live: <a href="http://www.uhrderverpasstenchance.ch">www.uhrderverpasstenchance.ch</a></strong></p><p>Die Schweiz gibt jedes Jahr durchschnittlich <a href="https://energiestiftung.ch/studie/energie-unabhaengigkeitstag-2023">CHF 8 Milliarden</a> f&#252;r &#214;l- und Gasimporte aus. Das ist Geld, das ins Ausland fliesst, anstatt im Inland Wertsch&#246;pfung zu generieren, Arbeitspl&#228;tze zu schaffen und unsere Versorgungssicherheit zu erh&#246;hen.</p><p>Dass der Nutzen einer Verlagerung der Energieproduktion in die Schweiz signifikant sein k&#246;nnte, zeigen Beispiele aus dem Ausland:</p><ul><li><p><strong>&#214;sterreich:</strong> Im Zeitraum von 2021 bis 2032 wird die &#246;sterreichische Regierung im Rahmen einer &#8220;&#214;kostrommilliarde&#8221; Investitionen von EUR 28.4 Mrd. und Aufw&#228;nde von EUR 6.5 Mrd. f&#252;r die Transformation des Energiesystems zur Verf&#252;gung stellen. Eine <a href="https://irihs.ihs.ac.at/id/eprint/6182/">Studie</a> geht davon aus, dass dadurch EUR 21.6 Mrd. an wirtschaftlicher Wertsch&#246;pfung, 254&#8217;000 neuen Vollzeitstellen sowie EUR 8.1 Mrd. an zus&#228;tzlichen Steuern und Abgaben f&#252;r den Staat entstehen.</p></li><li><p><strong>USA:</strong> Der 2022 vom amerikanischen Kongress verabschiedete <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inflation_Reduction_Act">Inflation Reduction Act</a> stellte 783 Mrd. USD f&#252;r Energiesicherheit und Klimaschutz zur Verf&#252;gung. Dank der Art und Weise, wie er finanziert wurde (tiefere Medikamentenpreisen, h&#246;here Steuereinnahmen) <a href="https://www.americanprogress.org/article/the-inflation-reduction-act-still-reduces-the-deficit/?utm_source=chatgpt.com">geht man davon aus</a>, dass der IRA &#252;ber einen Zeitraum von 10 Jahren das Staatsdefizit um mehr als 175 Mrd. USD <em>verringern </em>wird.</p></li></ul><p>Fazit: Die Transformation des Energiesystems lohnt sich. Jeder Tag, an dem wir Geld f&#252;r &#214;l- und Gas ins Ausland schicken, stellt also eine verpasste Chance dar, im Inland Wertsch&#246;pfung und Arbeitspl&#228;tze zu generieren und unsere Versorgungssicherheit zu erh&#246;hen. Um uns daran zu erinnern, lanciere ich heute die &#8220;<a href="http://www.uhrderverpasstenchance.ch/">Uhr der verpassten Chance</a>&#8221;, die uns im Sekundentakt an diesen wirtschaftlichen und aussenpolitischen Unsinn erinnert.</p><div><hr></div><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png" width="1347" height="220" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:220,&quot;width&quot;:1347,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:29577,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;topImage&quot;:true,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.klimafinanzen.ch/i/188122247?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!W1yb!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F21261df4-8ba9-4b07-bacd-d85d11e02d43_1347x220.png 1456w" sizes="100vw" fetchpriority="high"></picture><div></div></div></a></figure></div><h1>BREAKING: Lancement de l&#8217;horloge des occasions manqu&#233;es </h1><p><em>Ce que nous n&#8217;investissons PAS chaque seconde dans la cr&#233;ation de valeur nationale, les emplois et la s&#233;curit&#233; d&#8217;approvisionnement en Suisse</em></p><p><strong>En ligne depuis aujourd&#8217;hui : <a href="http://www.uhrderverpasstenchance.ch/">www.uhrderverpasstenchance.ch</a></strong></p><p>La Suisse d&#233;pense chaque ann&#233;e en moyenne <a href="https://energiestiftung.ch/studie/energie-unabhaengigkeitstag-2023">8 milliards de francs</a> pour ses importations de p&#233;trole et de gaz. Cet argent part &#224; l&#8217;&#233;tranger au lieu de g&#233;n&#233;rer de la valeur ajout&#233;e en Suisse, de cr&#233;er des emplois ici et d&#8217;augmenter notre s&#233;curit&#233; d&#8217;approvisionnement.</p><p>Des exemples &#233;trangers montrent que le transfert de la production d&#8217;&#233;nergie en Suisse pourrait avoir des avantages significatifs :</p><ul><li><p><strong>Autriche :</strong> entre 2021 et 2032, le gouvernement autrichien consacrera 28,4 milliards d&#8217;euros d&#8217;investissements et 6,5 milliards d&#8217;euros de d&#233;penses &#224; la transformation du syst&#232;me &#233;nerg&#233;tique dans le cadre d&#8217;un programme intitul&#233; &#171; &#214;kostrommilliarde &#187;. Une <a href="https://irihs.ihs.ac.at/id/eprint/6182/">&#233;tude</a> estime que cela g&#233;n&#233;rera 21,6 milliards d&#8217;euros de valeur ajout&#233;e &#233;conomique, 254 000 nouveaux emplois &#224; temps plein et 8,1 milliards d&#8217;euros de taxes et d&#8217;imp&#244;ts suppl&#233;mentaires pour l&#8217;&#201;tat.</p></li><li><p><strong>&#201;tats-Unis :</strong> l&#8217;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inflation_Reduction_Act">Inflation Reduction Act</a>, adopt&#233; par le Congr&#232;s am&#233;ricain en 2022, a d&#233;bloqu&#233; 783 milliards de dollars pour la s&#233;curit&#233; &#233;nerg&#233;tique et la protection du climat. Gr&#226;ce &#224; son mode de financement (baisse des prix des m&#233;dicaments, augmentation des recettes fiscales), <a href="https://www.americanprogress.org/article/the-inflation-reduction-act-still-reduces-the-deficit/?utm_source=chatgpt.com">on estime</a> que l&#8217;IRA permettra de <em>r&#233;duire</em> le<em> </em>d&#233;ficit public de plus de 175 milliards de dollars sur une p&#233;riode de 10 ans.</p></li></ul><p>Conclusion : la transformation du syst&#232;me &#233;nerg&#233;tique en vaut la peine. Chaque jour o&#249; nous envoyons de l&#8217;argent &#224; l&#8217;&#233;tranger pour acheter du p&#233;trole et du gaz repr&#233;sente donc une occasion manqu&#233;e de cr&#233;er de la valeur ajout&#233;e et des emplois dans notre pays et d&#8217;accro&#238;tre notre s&#233;curit&#233; d&#8217;approvisionnement. Pour nous le rappeler, je lance aujourd&#8217;hui l&#8217;&#171; <a href="http://www.uhrderverpasstenchance.ch/">horloge des occasions manqu&#233;es</a> &#187;, qui nous rappelle &#224; chaque seconde cette absurdit&#233; &#233;conomique et politique.</p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Klimafonds: Das Gegenargument mit der Staatsverschuldung hinkt gewaltig]]></title><description><![CDATA[Wir m&#252;ssen dringend differenzierter &#252;ber &#246;ffentliche Ausgaben sprechen&#8212;und sophistizierter dar&#252;ber nachdenken]]></description><link>https://www.klimafinanzen.ch/p/klimafonds-das-gegenargument-mit</link><guid isPermaLink="false">https://www.klimafinanzen.ch/p/klimafonds-das-gegenargument-mit</guid><dc:creator><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></dc:creator><pubDate>Mon, 09 Feb 2026 10:33:23 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>In einem gestern erschienenen <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/klimafonds-initiative-die-schuldenbremse-als-hauptstreitpunkt">SRF-Artikel</a> moniert SVP-Nationalrat Lars Guggisberg, der am 8. M&#228;rz 2026 zur Abstimmung stehende <a href="https://www.klima-fonds.ch/">Klimafonds</a> w&#252;rde die gesetzlichen Bestimmungen zur Schuldenbremse verletzen. Weiter sagt er: &#8220;Es ist wichtig, dass wir weiterhin auf einem tiefen Schuldenniveau bleiben, damit wir immer noch stabile finanzielle Verh&#228;ltnisse haben.&#8221;</p><p>Der Klimafonds w&#252;rde die Verschuldung des Bundes wohl erh&#246;hen, aber l&#228;ngst nicht so dramatisch wie die Initiativgegner vorgeben. Deren Argumentation krankt n&#228;mlich an zwei wesentlichen Punkten.</p><h2>1) Investitionen &#8800; Aufw&#228;nde </h2><p>Jede finanzielle Ausgabe des Bundes f&#228;llt grunds&#228;tzlich in eine von zwei Kategorien: Aufw&#228;nde und Investitionen. Aufw&#228;nde, wie beispielsweise AHV-Renten oder ETH-Forschungsgelder, laufen &#252;ber die Erfolgsrechnung, weil der wirtschaftliche Gegenwert in der Berichtsperiode vollst&#228;ndige &#8220;konsumiert&#8221; wird. Investitionen, wie beispielsweise der Kauf eines neuen Geb&#228;udes f&#252;r die Verwaltung, laufen &#252;ber die Bilanz, weil durch diese Art von Ausgaben ein dauerhafter Gegenwert entsteht.</p><p>Das Entscheidende dabei: Die Schuldenbremse bezieht sich grunds&#228;tzlich auf die Erfolgsrechnung, nicht auf die Bilanz. Sowohl in der <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de">Bundesverfassung</a> (Art. 126 Abs. 1) als auch im <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2006/227/de">Finanzhaushaltsgesetz</a> (Art. 13 Abs. 1) ist geregelt, dass das finanzhaush&#228;lterische Gleichgewicht zwischen Aufw&#228;nden und Ertr&#228;gen zu erreichen ist.</p><p>Das ist deshalb relevant, weil der Klimafonds einen signifikanten Anteil seiner Ausgaben als Investitionen t&#228;tigen k&#246;nnte, zum Beispiel durch Vergabe von Krediten, die (analog zum Verwaltungsgeb&#228;ude) in der Bilanz aktiviert werden und deshalb <em>per se</em> die Nettoverschuldung nicht erh&#246;hen. Das w&#228;re nichts Spezielles: Per Ende 2024 wies die <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/de/sd-web/qPaqHNzw8yh7/2024_zur_Ver%C3%B6ffentlichung_Jahresbericht_anonymisiert.pdf">Bundesbilanz</a> CHF 190 Mrd. an Aktiven aus, davon CHF 45 Mrd. als Finanzverm&#246;gen.  </p><p>Zudem k&#246;nnte der Klimafonds Garantien aussprechen und B&#252;rgschaften &#252;bernehmen. Diese h&#228;tten nur dann einen Einfluss auf die Staatsverschuldung, wenn sie in Anspruch genommen w&#252;rden. Und auch B&#252;rgschaften w&#228;ren nichts Neues: Solche vergibt der Bund n&#228;mlich schon heute, z.B. im <a href="https://www.technologiefonds.ch/">Technologiefonds</a>, &#252;ber den er bis Ende 2024 insgesamt 212 B&#252;rgschaften im Umfang von rund CHF 362 Mio. gew&#228;hrt hat&#8212;bei einer <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/de/sd-web/qPaqHNzw8yh7/2024_zur_Ver%C3%B6ffentlichung_Jahresbericht_anonymisiert.pdf">Ausfallquote </a>von gerade mal 10%.  </p><p>Nat&#252;rlich soll der Klimafonds auch Subventionen sprechen. Subventionen sind klassische Aufw&#228;nde und deshalb relevant f&#252;r die Verschuldungsdebatte. Wie genau das Verh&#228;ltnis zwischen Aufw&#228;nden und Investitionen sein soll, ist im Initiativgesetz nicht geregelt. Was andere als Schwammigkeit kritisieren, kann man auch als n&#252;tzliche Flexibilit&#228;t betrachten: Das Parlament kann hier dem Klimafonds seinen eigenen Stempel aufdr&#252;cken.</p><p>Wie gross w&#228;re denn der Spielraum des Parlaments, um einen m&#246;glichst hohen Anteil des Geldes, das in den Klimafonds fliessen soll, als Investitionen zu t&#228;tigen?</p><p>Wohl recht erheblich. Der <a href="https://www.klima-fonds.ch/initiative">Initiativtext</a> folgt an der aus meiner Sicht entscheidenden Stelle (Absatz 3) einer Investitionslogik:</p><blockquote><p>&#8220;F&#252;r die Finanzierung [...] verf&#252;gt der Bund &#252;ber einen <strong>Investitionsfonds</strong>.&#8221;</p></blockquote><p>In den <a href="https://www.klima-fonds.ch/media/pages/material/c75f717c70-1768321092/220906_kfi_erlaeuterungen_mit_glossar_d_def.pdf">Erl&#228;uterungen</a> zum Initiativtext, auf den das Parlament bei der Ausgestaltung des Gesetzes abst&#252;tzen m&#252;sste, wird zudem spezifiziert, dass der Bund auch &#8220;in weiteren Bereichen F&#246;rdermassnahmen ergreifen oder Investitionen t&#228;tigen kann.&#8221; Das Konzept der Investition ist also prominent platziert, was dem Parlament den notwendigen Spielraum geben m&#252;sste, den Klimafonds mit einer hohen Investitionsquote auszugestalten&#8212;und damit den Druck auf die Staatsverschuldung zu reduzieren.</p><h2>2) Das Entscheidende bei der Staatsverschuldung ist eine relative Gr&#246;sse: das Verh&#228;ltnis zur Wirtschaftsleistung</h2><p>Die zweite Schw&#228;che des Verschuldungsarguments ist im Unterschied zwischen &#8220;absolut&#8221; und &#8220;relativ&#8221; zu finden. Die Schuldenbremse deckelt unsere Staatsverschuldung n&#228;mlich nicht mit einem absoluten Betrag, sondern <em>relativ </em>zu den Eink&#252;nften. Wenn also die Eink&#252;nfte steigen, k&#246;nnen auch die Aufw&#228;nde erh&#246;ht werden. Dies ist deshalb relevant, weil die durch den Klimafonds gesprochenen Subventionen, Kredite, B&#252;rgschaften und Garantien einen wirtschaftsf&#246;rdernden Effekt h&#228;tten. Mit anderen Worten: Der Bund w&#252;rde seine Eink&#252;nfte steigern.</p><p>Um wie viel genau?</p><p>Das h&#228;ngt stark von der Ausgestaltung des Klimafonds durch das Parlament ab. Absch&#228;tzen liesse sich das zwar, aber gibt es keine eigens auf die Klimafonds-Initiative zugeschnittene Kosten-/Nutzenanalyse. Eine <a href="https://irihs.ihs.ac.at/id/eprint/6182/">Studie</a> zu einem &#228;hnlichen Instrument in &#214;sterreich zeigt jedoch, dass die Effekte signifikant sein k&#246;nnen. Im Zeitraum von 2021 bis 2032 wird die &#246;sterreichische Regierung im Rahmen einer &#8220;&#214;kostrommilliarde&#8221; Investitionen von EUR 28.4 Mrd. und Aufw&#228;nde von EUR 6.5 Mrd. f&#252;r die Transformation des Energiesystems zur Verf&#252;gung stellen. Die Studie geht davon aus, dass dadurch EUR 21.6 Mrd. an wirtschaftlicher Wertsch&#246;pfung, 254&#8217;000 neuen Vollzeitstellen sowie EUR 8.1 Mrd. an zus&#228;tzlichen Steuern und Abgaben f&#252;r den Staat generiert werden.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!_o5N!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F08bb8dc2-62b6-4569-88e6-365ec398b52a_500x281.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!_o5N!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F08bb8dc2-62b6-4569-88e6-365ec398b52a_500x281.jpeg 424w, 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stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption">Quelle. <a href="https://infothek.bmimi.gv.at/studie-oekostrommilliarde-ihs-216-mrd-euro-wertschoepfung/">BMIMI Infothek</a>  </figcaption></figure></div><p>Guggisbergs Einwand, der Klimafonds w&#252;rde die stabilen finanziellen Verh&#228;ltnisse der Schweiz gef&#228;hrden, ist ebenfalls wenig &#252;berzeugend. Und auch hier ist entscheidend, die Verschuldung&nbsp;<em>relativ&nbsp;</em>zur Wirtschaftsleistung zu betrachten. </p><p>Per Ende 2024 belief sich die gesamte Staatsverschuldung der Schweiz auf 40.2% des BIP, wobei die <a href="https://www.efd.admin.ch/de/bundesschulden">Nettoschulden des Bundes</a> (ca. CHF 141 Milliarden) 17.2% des BIP  ausmachten. Selbst wenn sich die Staatsverschuldung wegen des Klimafonds f&#252;r die n&#228;chsten 20 Jahre jedes Jahr um 1% erh&#246;ht&#8212;eine komplett unrealistische Annahme, weil der Anstieg in Wirklichkeit viel geringer w&#228;re&#8212;h&#228;tten wir mit den daraus resultierenden 60.2% (gesamthaft) bzw. 37.2% (Bund) noch immer <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2024/02/Inhalte/Kapitel-6-Statistiken/6-1-19-staatsschuldenquoten.html">geringere Veschuldung</a> als Deutschland (63.6%), &#214;sterreich (75.6%), Frankreich (109.5%), Italien (140.6%) und Grossbritannien (96.5%) heute. Zumal es der Schweiz gelungen ist, ihre Schuldenquote zwischen 2003 und 20219 (dem Jahr vor dem Start der Coronapandemie) <a href="https://www.efd.admin.ch/de/schuldenbremse">um CHF 27 Mrd. zu verringern</a>. Wir w&#228;ren also weit davon entfernt, die finanzielle Stabilit&#228;t der Schweiz zu gef&#228;hrden.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png" width="1456" height="819" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:819,&quot;width&quot;:1456,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:null,&quot;alt&quot;:&quot;Infografik&quot;,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:null,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:null,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="Infografik" title="Infografik" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!kbUf!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1a14325a-3d78-45ee-a53a-3a7cd45efbec_1920x1080.png 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption">Quelle: <a href="https://www.efd.admin.ch/de/schuldenbremse">EFD</a></figcaption></figure></div><h2>So what?</h2><p>Andere L&#228;nder haben l&#228;ngst begriffen, dass sich Klima- und Umweltschutz finanziell und volkswirtschaftlich lohnen. Sie haben deshalb Investitionsgef&#228;sse geschaffen, um Energie- und Mobilit&#228;tswende voranzutreiben (siehe <a href="https://www.klimafinanzen.ch/p/klimafonds-gibts-im-ausland-schon">hier</a>). In der Schweiz wird in der politischen Debatte um den Klimafonds aber oft pauschal von &#8220;Ausgaben&#8221; gesprochen, ohne dabei zu differenzieren, ob es sich um Aufw&#228;nde oder Investitionen handelt.</p><p>Auch scheinen wir verlernt zu haben, in Kosten-/Nutzenverh&#228;ltnissen zu denken. Wir sind so darauf erpicht, unsere Schulden zu reduzieren, dass wir uns viel mehr daf&#252;r interessieren, was eine Massnahme kostet, als was sie bringt. Deshalb &#252;berweisen wir jedes Jahr <a href="https://energiestiftung.ch/medienmitteilung/energie-unabhaengigkeitstag-17-04-2023">CHF 8 Mrd. f&#252;r &#214;l und Gas ins Ausland</a>, anstatt mit diesem Geld Arbeitspl&#228;tze in der Schweiz zu schaffen und die einheimische Wirtschaft anzukurbeln.</p><p>Ich bin nicht gegen die Schuldenbremse. Aber wenn wir daran festhalten wollen, m&#252;ssen wir lernen, sophistiziertere Finanzpolitik zu betreiben. Die verfassungsrechtlichen Grundlagen f&#252;r einen Investitionsfonds zu schaffen w&#228;re ein guter Anfang.</p><div><hr></div><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png" width="1100" height="220" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:220,&quot;width&quot;:1100,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:461059,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.klimafinanzen.ch/i/186832477?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!mj1W!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F19f9a358-9993-4f7a-b5df-c034d9d3ba3b_1100x220.png 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div></div></div></a></figure></div><h1>Fonds climat: l&#8217;argument contraire invoquant la dette publique n&#8217;est pas convaincant</h1><p><em>Nous devons de toute urgence parler des d&#233;penses publiques de mani&#232;re plus nuanc&#233;e et y r&#233;fl&#233;chir de mani&#232;re plus sophistiqu&#233;e.</em></p><p>Dans un <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/klimafonds-initiative-die-schuldenbremse-als-hauptstreitpunkt">article publi&#233; hier par la SRF</a>, le conseiller national UDC Lars Guggisberg critique le <a href="https://www.klima-fonds.ch/">fonds climat</a> qui sera soumis au vote le 8 mars 2026, affirmant qu&#8217;il violerait les dispositions l&#233;gales relatives au frein &#224; l&#8217;endettement. Il ajoute : &#171; Il est important que nous maintenions un niveau d&#8217;endettement bas afin de conserver une situation financi&#232;re stable. &#187;</p><p>Le fonds climat augmenterait certes la dette de la Conf&#233;d&#233;ration, mais pas autant que le pr&#233;tendent les opposants &#224; l&#8217;initiative. Leur argumentation pr&#233;sente en effet deux faiblesses importantes.</p><h2>1) Investissements &#8800; d&#233;penses</h2><p>Toutes les d&#233;penses financi&#232;res de la Conf&#233;d&#233;ration entrent en principe dans l&#8217;une des deux cat&#233;gories suivantes : d&#233;penses et investissements. Les d&#233;penses, telles que les rentes AVS ou les fonds de recherche de l&#8217;EPF, sont comptabilis&#233;es dans le compte de r&#233;sultat, car leur contrevaleur &#233;conomique est enti&#232;rement &#171; consomm&#233;e &#187; au cours de la p&#233;riode consid&#233;r&#233;e. Les investissements, tels que l&#8217;achat d&#8217;un nouveau b&#226;timent pour l&#8217;administration, sont comptabilis&#233;s dans le bilan, car ce type de d&#233;penses g&#233;n&#232;re une contrevaleur durable.</p><p>Le point d&#233;cisif ici est que le frein &#224; l&#8217;endettement s&#8217;applique en principe au compte de r&#233;sultat, et non au bilan. Tant la <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de">Constitution f&#233;d&#233;rale</a> (art. 126, al. 1) que la <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2006/227/de">loi sur les finances de la Conf&#233;d&#233;ration</a> (art. 13, al. 1) stipulent que l&#8217;&#233;quilibre budg&#233;taire entre les d&#233;penses et les recettes doit &#234;tre atteint.</p><p>Le fonds climat, en revanche, pourrait consacrer une part importante de ses d&#233;penses &#224; des investissements, par exemple en accordant des cr&#233;dits qui (comme le b&#226;timent administratif) sont inscrits &#224; l&#8217;actif du bilan et n&#8217;augmentent donc pas <em>en soi</em> la dette nette. Cela n&#8217;aurait rien d&#8217;exceptionnel : &#224; la fin de 2024, le <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/de/sd-web/qPaqHNzw8yh7/2024_zur_Ver%C3%B6ffentlichung_Jahresbericht_anonymisiert.pdf">bilan f&#233;d&#233;ral</a> affichait CHF 190 milliards d&#8217;actifs, dont CHF 45 milliards sous forme d&#8217;actifs financiers.</p><p>En outre, le fonds climat pourrait accorder des garanties et des cautions. Celles-ci n&#8217;auraient d&#8217;incidence sur la dette publique que si elles &#233;taient utilis&#233;es. Les cautions ne seraient pas non plus une nouveaut&#233; : la Conf&#233;d&#233;ration en accorde d&#233;j&#224; aujourd&#8217;hui, par exemple dans le cadre du <a href="https://www.technologiefonds.ch/">Fonds Technologique</a>, pour lequel elle a accord&#233; jusqu&#8217;&#224; fin 2024 un total de 212 cautions pour un montant d&#8217;environ CHF 362 millions, avec un <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/de/sd-web/qPaqHNzw8yh7/2024_zur_Ver%C3%B6ffentlichung_Jahresbericht_anonymisiert.pdf">taux de d&#233;faillance </a>de seulement 10 %.</p><p>Bien entendu, le fonds climat doit &#233;galement octroyer des subventions. Les subventions sont des d&#233;penses classiques et sont donc pertinentes dans le d&#233;bat sur la dette. La loi d&#8217;initiative ne pr&#233;cise pas quel doit &#234;tre exactement le rapport entre les d&#233;penses et les investissements. Ce que d&#8217;autres critiquent comme &#233;tant du flou peut &#233;galement &#234;tre consid&#233;r&#233; comme une flexibilit&#233; utile : le Parlement peut ici apposer sa propre marque sur le fonds climat.</p><p>Quelle serait la marge de man&#339;uvre du Parlement pour investir la plus grande partie possible des fonds destin&#233;s au fonds climat ?</p><p>Elle serait sans doute consid&#233;rable. Le <a href="https://www.klima-fonds.ch/initiative">texte de l&#8217;initiative</a> suit, &#224; mon avis, une logique d&#8217;investissement dans son paragraphe 3, qui est &#224; mon sens d&#233;cisif :</p><blockquote><p>&#171; La Conf&#233;d&#233;ration dispose d&#8217;un <strong>fonds d&#8217;investissement</strong> pour financer [&#8230;]. &#187;</p></blockquote><p>Dans les <a href="https://www.klima-fonds.ch/media/pages/material/c75f717c70-1768321092/220906_kfi_erlaeuterungen_mit_glossar_d_def.pdf">explications</a> relatives au texte de l&#8217;initiative, sur lesquelles le Parlement devrait s&#8217;appuyer pour &#233;laborer la loi, il est en outre pr&#233;cis&#233; que la Conf&#233;d&#233;ration peut &#233;galement &#171; prendre des mesures d&#8217;encouragement ou effectuer des investissements dans d&#8217;autres domaines &#187;. Le concept d&#8217;investissement occupe donc une place pr&#233;pond&#233;rante, ce qui devrait donner au Parlement la marge de man&#339;uvre n&#233;cessaire pour concevoir le fonds climat avec un taux d&#8217;investissement &#233;lev&#233;, r&#233;duisant ainsi la pression sur la dette publique.</p><h2>2) Le facteur d&#233;cisif en mati&#232;re de dette publique est une valeur relative : le rapport avec la performance &#233;conomique</h2><p>La deuxi&#232;me faiblesse de l&#8217;argument de la dette r&#233;side dans la diff&#233;rence entre &#171;absolu&#187; et &#171;relatif&#187;. Le frein &#224; l&#8217;endettement ne plafonne pas notre dette publique avec un montant absolu, mais <em>par rapport </em>aux recettes. Ainsi, si les recettes augmentent, les d&#233;penses peuvent &#233;galement augmenter. Cela est pertinent car les subventions, les cr&#233;dits, les cautions et les garanties accord&#233;s par le fonds climat auraient un effet stimulant sur l&#8217;&#233;conomie. En d&#8217;autres termes, la Conf&#233;d&#233;ration augmenterait ses recettes.</p><p>De combien exactement ?</p><p>Cela d&#233;pend fortement de la mani&#232;re dont le Parlement concevra le fonds climat. Il serait possible de faire une estimation, mais il n&#8217;existe pas d&#8217;analyse co&#251;ts/b&#233;n&#233;fices sp&#233;cialement adapt&#233;e &#224; l&#8217;initiative sur le fonds climat. Une <a href="https://irihs.ihs.ac.at/id/eprint/6182/">&#233;tude r&#233;alis&#233;e</a> sur un instrument similaire en Autriche montre toutefois que les effets peuvent &#234;tre significatifs. Entre 2021 et 2032, le gouvernement autrichien consacrera EUR 28,4 milliards d&#8217;investissements et EUR 6,5 milliards de d&#233;penses &#224; la transformation du syst&#232;me &#233;nerg&#233;tique dans le cadre d&#8217;un programme intitul&#233; &#171; &#214;kostrommilliarde &#187; (milliard pour l&#8217;&#233;lectricit&#233; verte). L&#8217;&#233;tude estime que cela g&#233;n&#233;rera EUR 21,6 milliards de valeur ajout&#233;e &#233;conomique, 254 000 nouveaux emplois &#224; temps plein et EUR 8,1 milliards de taxes et d&#8217;imp&#244;ts suppl&#233;mentaires pour l&#8217;&#201;tat.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!_o5N!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F08bb8dc2-62b6-4569-88e6-365ec398b52a_500x281.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!_o5N!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F08bb8dc2-62b6-4569-88e6-365ec398b52a_500x281.jpeg 424w, 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stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption">Source : <a href="https://infothek.bmimi.gv.at/studie-oekostrommilliarde-ihs-216-mrd-euro-wertschoepfung/">BMIMI Infoth&#232;que</a></figcaption></figure></div><p>L&#8217;objection de Guggisberg selon laquelle le fonds climat mettrait en p&#233;ril la stabilit&#233; financi&#232;re de la Suisse n&#8217;est pas non plus tr&#232;s convaincante. L&#224; encore, il est essentiel de consid&#233;rer la dette <em>par rapport </em>&#224; la performance &#233;conomique.</p><p>&#192; la fin de 2024, la dette publique totale de la Suisse s&#8217;&#233;levait &#224; 40,2 % du PIB, la <a href="https://www.efd.admin.ch/de/bundesschulden">dette nette de la Conf&#233;d&#233;ration</a> (environ CHF 141 milliards) repr&#233;sentant 17,2 % du PIB. M&#234;me si la dette publique augmentait de 1 % par an pendant les 20 prochaines ann&#233;es en raison du fonds climat &#8211; une hypoth&#232;se totalement irr&#233;aliste, car l&#8217;augmentation serait en r&#233;alit&#233; beaucoup plus faible &#8211;, nous aurions toujours, avec les 60,2 % (total) et 37,2 % (Conf&#233;d&#233;ration) qui en r&#233;sulteraient, <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2024/02/Inhalte/Kapitel-6-Statistiken/6-1-19-staatsschuldenquoten.html">une dette inf&#233;rieure</a> &#224; celle de l&#8217;Allemagne (63,6 %), l&#8217;Autriche (75,6 %), la France (109,5 %), l&#8217;Italie (140,6 %) et le Royaume-Uni (96,5 %) aujourd&#8217;hui. D&#8217;autant plus que la Suisse a r&#233;ussi &#224; <a href="https://www.efd.admin.ch/de/schuldenbremse">r&#233;duire son ratio d&#8217;endettement de 27 milliards de francs</a> entre 2003 et 2019 (l&#8217;ann&#233;e pr&#233;c&#233;dant le d&#233;but de la pand&#233;mie de coronavirus). Nous serions donc loin de mettre en p&#233;ril la stabilit&#233; financi&#232;re de la Suisse.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Hdcd!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F078c3f58-1dc2-416c-84f7-2232c98785c9_1091x680.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Hdcd!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F078c3f58-1dc2-416c-84f7-2232c98785c9_1091x680.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Hdcd!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F078c3f58-1dc2-416c-84f7-2232c98785c9_1091x680.png 848w, 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stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption">Source: <a href="https://www.efd.admin.ch/fr/le-frein-a-lendettement">DFF</a></figcaption></figure></div><h2>Et alors ?</h2><p>D&#8217;autres pays ont compris depuis longtemps que la protection du climat et de l&#8217;environnement est rentable sur le plan financier et &#233;conomique. Ils ont donc cr&#233;&#233; des v&#233;hicules d&#8217;investissement pour faire avancer la transition &#233;nerg&#233;tique et la mobilit&#233; (voir <a href="https://www.klimafinanzen.ch/p/klimafonds-gibts-im-ausland-schon">ici</a>). En Suisse, cependant, le d&#233;bat politique sur le fonds climat fait souvent r&#233;f&#233;rence &#224; des &#171; co&#251;ts &#187; sans faire la distinction entre les d&#233;penses et les investissements.</p><p>Nous semblons &#233;galement avoir perdu l&#8217;habitude de raisonner en termes de rapport co&#251;ts/b&#233;n&#233;fices. Nous sommes tellement d&#233;sireux de r&#233;duire notre dette que nous nous int&#233;ressons beaucoup plus au co&#251;t d&#8217;une mesure qu&#8217;&#224; ses avantages. C&#8217;est pourquoi nous transf&#233;rons chaque ann&#233;e <a href="https://energiestiftung.ch/medienmitteilung/energie-unabhaengigkeitstag-17-04-2023">8 milliards de francs suisses &#224; l&#8217;&#233;tranger pour le p&#233;trole et le gaz</a>, au lieu d&#8217;utiliser cet argent pour cr&#233;er des emplois en Suisse et stimuler l&#8217;&#233;conomie nationale.</p><p>Je ne suis pas contre le frein &#224; l&#8217;endettement. Mais si nous voulons nous y tenir, nous devons apprendre &#224; mener une politique financi&#232;re plus sophistiqu&#233;e. Cr&#233;er les bases constitutionnelles d&#8217;un fonds d&#8217;investissement serait un bon d&#233;but.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Klimafonds? Gibt's im Ausland schon lange]]></title><description><![CDATA[Wer glaubt, bei der Klimafonds-Initiative handle es sich um eine Spinnerei, sollte mal schauen, was andere L&#228;nder so machen&#8212;und wie's dort l&#228;uft.]]></description><link>https://www.klimafinanzen.ch/p/klimafonds-gibts-im-ausland-schon</link><guid isPermaLink="false">https://www.klimafinanzen.ch/p/klimafonds-gibts-im-ausland-schon</guid><dc:creator><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></dc:creator><pubDate>Thu, 05 Feb 2026 06:13:01 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!NeLR!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff727aa0c-feae-414b-a963-9076d8a6f0b5_833x552.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. M&#228;rz 2026 stimmen wir &#252;ber die <a href="https://www.klima-fonds.ch/">Klimafonds-Initiative</a> ab. Diese m&#246;chte, dass der Bund jedes Jahr Mittel in der H&#246;he von 0.5-1.0% des Bruttoinlandprodukts in einen Investitionsfonds legt, um mit Subventionen, Krediten, Garantien und B&#252;rgschaften die Produktion erneuerbarer Energien auszubauen, Verkehr und Geb&#228;ude zu dekarbonisieren und die Biodiversit&#228;t zu st&#228;rken.</p><p>In der politischen Debatte bekommt man zuweilen das Gef&#252;hl, bei diesem Vorschlag handle es sich um etwas Exotisches. Dabei haben andere L&#228;nder schon lange solche strategischen Investitionsprogramme&#8212;und zwar mit viel Erfolg:</p><h3>Deutschland</h3><p>Unser n&#246;rdliches Nachbarland hat eine lange Tradition als strategischer Investor. Schon 1948 gr&#252;ndete der deutsche Staat die <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/">Kreditanstalt f&#252;r Wiederaufbau</a> (KfW), um &#8220;die wirtschaftlichen, sozialen und &#246;kologischen Lebensbedingungen&#8220; zu verbessern. Heute investiert die &#246;ffentlich-rechtliche KfW fast 80 Mrd. EUR pro Jahr in KMUs, Umwelt, Infrastruktur, Bildung und Innovation. Sie kann sich zu diesem Zweck dank eines <a href="https://www.fitchratings.com/entity/kfw-80436988">AAA-Ratings</a> g&#252;nstig am Kapitalmarkt refinanzieren.</p><p>Auch der als &#246;ffentlich-private Partnerschaft ins Leben gerufene <a href="https://www.htgf.de/">High-Tech Gr&#252;nderfonds</a> ist eine Erfolgsgeschichte. Seit seiner Lancierung 2005 hat der HTGF Investitionen in mehr als 800 technologiebasierte Start-ups get&#228;tigt, die zusammen &#252;ber 8 Mrd. EUR an zus&#228;tzlichem Investitionskapital mobilisiert haben. Mehr als 200 dieser Start-ups haben einen erfolgreichen Exit geschafft.</p><p>Bei diesem Track Record erstaunt es nicht, dass Deutschland 2023 den <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ktf-sondervermoegen-2207614">Klima- und Transformationsfonds</a> schuf, um zwischen 2024 und 2027 fast 212 Mrd. EUR (= 4.9% des BIP 2024) zur F&#246;rderung der Energiewende, des Klimaschutzes und der Transformation der Wirtschaft zur Verf&#252;gung zu stellen.</p><h3>Grossbritannien</h3><p>2012 gr&#252;ndete die britische Regierung unter Premierminister David Cameron die <a href="https://www.gov.uk/government/organisations/uk-green-investment-bank">UK Green Investment Bank</a>, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft zu beschleunigen. In den ersten f&#252;nf Jahren ihres Bestehens hat die GIB in 100 Projekte investiert (v.a. in Wind-, Abfall- und Bioenergie) und dabei mit 3.4 Mrd. GBP an staatlichem Geld 8.6 Mrd. GBP an Privatkapital mobilisiert (Faktor 2.5x). Aus politischen Gr&#252;nden wurde die GIB im Jahr 2017 an ein privatwirtschaftliches Unternehmen <a href="https://www.nao.org.uk/reports/the-green-investment-bank/">verkauft</a>, wobei der britische Staat 186 Mio. GBP mehr einnahm, als er zuvor in die Bank gesteckt hatte.</p><p>2020 hat Schottland dieses Modell kopiert: Mit der <a href="https://www.thebank.scot/">Scottish National Investment Bank</a> wurde ein Instrument geschaffen, um unter Marktbedingungen und in Form von Eigen- und Fremdkapital in Unternehmen und Projekte zu investieren, die zu einer fairen und nachhaltigen Wirtschaft beitragen. Seit ihrer Gr&#252;ndung hat die SNIB 785 Mio. GBP an eigenem Geld investiert und dadurch 1.4 Mrd. GBP an Privatkapital mobilisiert (Faktor 1.8x).</p><p>Best&#228;rkt durch diese Erfahrungen wurde im Oktober 2024 die UK Infrastructure Bank in einen&nbsp;<a href="https://www.nationalwealthfund.org.uk/">National Wealth Fund</a>&nbsp;umgewandelt. Dieser hat den Auftrag, Staatskapital im Umfang von 27.8 Mrd. GBP (= 0.96 % des BIP 2024) in erneuerbare Energien und die Transformation der heimischen Industrie zu investieren. Die britische Regierung hat zudem zwei Departemente&#8212;das <a href="https://www.gov.uk/government/organisations/office-for-investment/about">Office for Investment</a> sowie das <a href="https://www.gov.uk/government/groups/office-for-the-impact-economy">Office for the Impact Economy</a>&#8212;um strategische Investitionen im In- und Ausland zu mobilisieren, auch f&#252;r Klima- und Umweltschutz.</p><h2>USA</h2><p>Der 2022 vom amerikanischen Kongress verabschiedete <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inflation_Reduction_Act">Inflation Reduction Act</a> stellte 783 Mrd. USD (= 3.1% des BIP 2022) f&#252;r Energiesicherheit und Klimaschutz zur Verf&#252;gung. Ein Teil davon floss in <a href="https://www.canarymedia.com/articles/clean-energy/heres-every-biden-era-energy-loan-now-all-under-threat-from-trump?utm_source=chatgpt.com">53 Projekte</a>&#8212;zum Beispiel in Anlagen zur Produktion von Elektrofahrzeugen oder nachhaltigem Kerosen&#8212;die das U.S. Department of Energy w&#228;hrend der vierj&#228;hrigen Amtszeit von Joe Biden mit Krediten in H&#246;he von insgesamt 107 Mrd. USD unterst&#252;tzt hat.</p><p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inflation_Reduction_Act">Finanziert</a> wurde der IRA &#252;brigens fast ausschliesslich durch eine Senkung von Medikamentenpreisen (32% des Gesamtbudgets), h&#246;here Steuern auf Grossfirmen (25%), verst&#228;rktes Eintreiben von Steuerschulden (20%) sowie eine Steuer auf Aktienr&#252;ckk&#228;ufe (8%). Dank dieser Kombination aus tieferen Medikamentenpreisen (was zu Einsparungen bei den staatlichen Gesundheitsprogrammen Medicaid und Medicare f&#252;hrt) und h&#246;heren Steuereinnahmen <a href="https://www.americanprogress.org/article/the-inflation-reduction-act-still-reduces-the-deficit/?utm_source=chatgpt.com">geht man davon aus</a>, dass der IRA &#252;ber einen Zeitraum von 10 Jahren das Staatsdefizit um mehr als 175 Mrd. USD <em>verringern </em>wird (siehe Grafik)<em>.</em></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!NeLR!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff727aa0c-feae-414b-a963-9076d8a6f0b5_833x552.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!NeLR!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff727aa0c-feae-414b-a963-9076d8a6f0b5_833x552.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!NeLR!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff727aa0c-feae-414b-a963-9076d8a6f0b5_833x552.png 848w, 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption">Quelle: <a href="https://www.americanprogress.org/article/the-inflation-reduction-act-still-reduces-the-deficit/?utm_source=chatgpt.com">Center for American Progress</a></figcaption></figure></div><h3>Weitere Beispiele</h3><ul><li><p><strong>Australien:</strong> Die <a href="https://www.cefc.com.au/media/media-release/cefc-reports-record-breaking-year-of-scale-impact-and-leverage-in-the-push-to-net-zero/">Clean Energy Finance Corporation</a> hat seit ihrer Gr&#252;ndung 2012 &#252;ber insgesamt 18.3 Mrd. AUD (9.9 Mrd. CHF) an Staatsgeldern in den nachhaltigen Umbau der australischen Wirtschaft (erneuerbare Energien, Energieeffizienzprojekte, nachhaltige Technologien) investiert und dabei das 3.6-fache an nichtstaatlichem Geld mobilisiert.</p></li><li><p><strong>Kanada:</strong> Dem im Fr&#252;hling 2023 lancierten <a href="https://www.canada.ca/en/employment-social-development/programs/social-innovation-social-finance/social-finance-fund.html">Social Finance Fund</a> stehen 755 Mio. CAD (427 Mio. CHF) zur Verf&#252;gung, um in Organisationen zu investieren, die sich f&#252;r eine nachhaltigere und sozial gerechtere Zukunft Kanadas engagieren.</p></li><li><p><strong>&#214;sterreich:</strong> In den Jahren 2021 bis 2032 wird unser &#246;stliches Nachbarland bis zu 28 Mrd. EUR in den Ausbau von Biomasse, Biomethan, Photovoltaik und Wasserkraft investieren. Eine <a href="https://infothek.bmimi.gv.at/studie-oekostrommilliarde-ihs-216-mrd-euro-wertschoepfung/">Studie</a> sch&#228;tzt, dass dadurch im selben Zeitraum eine Wertsch&#246;pfung von 21.6 Mrd. EUR, 254&#8217;000 neue Vollzeitstellen sowie 8.1 Mrd. EUR an zus&#228;tzlichen Einnahmen f&#252;r die Staatskasse generiert werden (siehe Grafik).</p></li></ul><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg" width="500" height="281" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/e866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:281,&quot;width&quot;:500,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:null,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:null,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:null,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rbbE!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe866d973-89bf-4b80-a01a-14ff0d4d93a6_500x281.jpeg 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption">Quelle: <a href="https://infothek.bmimi.gv.at/studie-oekostrommilliarde-ihs-216-mrd-euro-wertschoepfung/">BMIMI Infothek</a></figcaption></figure></div><h3>Was andere k&#246;nnen, kann die Schweiz schon lange (nicht mehr)</h3><p>Einst war die Schweiz eine Vorreiterin bei strategischen Investitionen. In der zweiten H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts wurde mit der Gr&#252;ndung von Nordostbahn (1853), ETH Z&#252;rich (1855), Kreditanstalt (1856), Rentenanstalt (1857) und Gotthardbahn-Gesellschaft (1871) innerhalb kurzer Zeit die Moderne in die Schweiz geholt.</p><p>Dieser Pioniergeist ist l&#228;ngst verflogen. Wo andere L&#228;nder ambitioniert investieren, bevorzugen wir es, zu sparen.</p><p>Warum eigentlich?</p><div><hr></div><p><em>Version Fran&#231;aise</em></p><h1>Fonds climat? Cela existe depuis longtemps, &#224; l&#8217;&#233;tranger</h1><p><em>Ceux qui pensent que l&#8217;initiative pour un fonds climat est une lubie devraient regarder ce que font les autres pays.</em></p><p>Le 8 mars 2026, nous voterons sur l&#8217;<a href="https://www.fonds-climat.ch/">initiative pour un fonds climat</a>. Celle-ci vise &#224; ce que la Conf&#233;d&#233;ration verse chaque ann&#233;e entre 0,5 et 1,0 % du produit int&#233;rieur brut dans un fonds d&#8217;investissement afin de d&#233;velopper la production d&#8217;&#233;nergies renouvelables, de d&#233;carboniser les transports et les b&#226;timents et de renforcer la biodiversit&#233; gr&#226;ce &#224; des subventions, des cr&#233;dits, des garanties et des cautions.</p><p>Dans le d&#233;bat politique, on a parfois l&#8217;impression que cette proposition est quelque chose d&#8217;exotique. Pourtant, d&#8217;autres pays ont depuis longtemps mis en place de tels programmes d&#8217;investissement strat&#233;gique, et ce avec beaucoup de succ&#232;s :</p><h3>Allemagne</h3><p>Notre voisin du nord a une longue tradition d&#8217;investisseur strat&#233;gique. D&#232;s 1948, l&#8217;&#201;tat allemand a fond&#233; la <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/">Kreditanstalt f&#252;r Wiederaufbau</a> (KfW) afin d&#8217;am&#233;liorer &#171; les conditions de vie &#233;conomiques, sociales et &#233;cologiques &#187;. Aujourd&#8217;hui, la KfW, &#233;tablissement de droit public, investit pr&#232;s de 80 milliards d&#8217;EUR par an dans les PME, l&#8217;environnement, les infrastructures, l&#8217;&#233;ducation et l&#8217;innovation. &#192; cette fin, elle peut se refinancer &#224; des conditions avantageuses sur le march&#233; des capitaux gr&#226;ce &#224; une <a href="https://www.fitchratings.com/entity/kfw-80436988">notation AAA</a>.</p><p>Le <a href="https://www.htgf.de/">High-Tech Gr&#252;nderfonds</a>, cr&#233;&#233; sous la forme d&#8217;un partenariat public-priv&#233;, est &#233;galement une r&#233;ussite. Depuis son lancement en 2005, le HTGF a investi dans plus de 800 start-ups technologiques, qui ont mobilis&#233; ensemble plus de 8 milliards d&#8217;EUR de capitaux d&#8217;investissement suppl&#233;mentaires. Plus de 200 de ces start-ups ont r&#233;ussi leur &#8220;exit&#8221;.</p><p>Avec un tel bilan, il n&#8217;est pas surprenant que l&#8217;Allemagne ait cr&#233;&#233; en 2023 le <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ktf-sondervermoegen-2207614">Fonds pour le climat et la transformation</a> afin de mettre &#224; disposition pr&#232;s de 212 milliards d&#8217;EUR (= 4,9 % du PIB de 2024) entre 2024 et 2027 pour promouvoir la transition &#233;nerg&#233;tique, la protection du climat et la transformation de l&#8217;&#233;conomie.</p><h3>Royaume-Uni</h3><p>En 2012, le gouvernement britannique, sous la direction du Premier ministre David Cameron, a cr&#233;&#233; la <a href="https://www.gov.uk/government/organisations/uk-green-investment-bank">UK Green Investment Bank</a> afin d&#8217;acc&#233;l&#233;rer la d&#233;carbonisation de l&#8217;&#233;conomie. Au cours de ses cinq premi&#232;res ann&#233;es d&#8217;existence, la GIB a investi dans 100 projets (principalement dans l&#8217;&#233;olien et la bio&#233;nergie), mobilisant 8,6 milliards de GBP de capitaux priv&#233;s avec 3,4 milliards de GBP de fonds publics (facteur 2,5x). Pour des raisons politiques, la GIB a &#233;t&#233; <a href="https://www.nao.org.uk/reports/the-green-investment-bank/">vendue &#224;</a> une entreprise priv&#233;e en 2017, ce qui a rapport&#233; &#224; l&#8217;&#201;tat britannique 186 millions de GBP de plus que ce qu&#8217;il avait initialement investi dans la banque.</p><p>En 2020, l&#8217;&#201;cosse a copi&#233; ce mod&#232;le : la <a href="https://www.thebank.scot/">Scottish National Investment Bank</a> a &#233;t&#233; cr&#233;&#233;e afin d&#8217;investir, dans des conditions de march&#233; et sous forme de fonds propres et de capitaux &#233;trangers, dans des entreprises et des projets contribuant &#224; une &#233;conomie &#233;quitable et durable. Depuis sa cr&#233;ation, la SNIB a investi 785 millions de GBP de ses propres fonds, mobilisant ainsi 1,4 milliard de GBP de capitaux priv&#233;s (facteur 1,8x).</p><p>Fort de cette exp&#233;rience, le gouvernement britannique a transform&#233; en octobre 2024 la UK Infrastructure Bank en un <a href="https://www.nationalwealthfund.org.uk/">National Wealth Fund</a>. Celui-ci a pour mission d&#8217;investir 27,8 milliards de GBP (= 0,96 % du PIB 2024) de capitaux publics dans les &#233;nergies renouvelables et la transformation de l&#8217;industrie nationale. Le gouvernement britannique a &#233;galement cr&#233;&#233; deux d&#233;partements, l&#8217;<a href="https://www.gov.uk/government/organisations/office-for-investment/about">Office for Investment</a> et l&#8217;<a href="https://www.gov.uk/government/groups/office-for-the-impact-economy">Office for the Impact Economy</a>, afin de mobiliser des investissements strat&#233;giques au niveau national et international, notamment pour la protection du climat et de l&#8217;environnement.</p><h2>&#201;tats-Unis</h2><p>La loi <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inflation_Reduction_Act">Inflation Reduction Act</a> adopt&#233;e en 2022 par le Congr&#232;s am&#233;ricain a allou&#233; 783 milliards de USD (= 3,1 % du PIB 2022) &#224; la s&#233;curit&#233; &#233;nerg&#233;tique et &#224; la protection du climat. Une partie de cette somme a &#233;t&#233; investie dans <a href="https://www.canarymedia.com/articles/clean-energy/heres-every-biden-era-energy-loan-now-all-under-threat-from-trump?utm_source=chatgpt.com">53 projets</a>, par exemple dans des usines de production de v&#233;hicules &#233;lectriques ou de k&#233;ros&#232;ne durable, que le U.S. Department of Energy a soutenus durant le mandat de Joe Biden avec des cr&#233;dits d&#8217;un montant total de 107 milliards de USD.</p><p>L&#8217;IRA a &#233;t&#233;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Inflation_Reduction_Act"> financ&#233;e</a> presque exclusivement par une baisse des prix des m&#233;dicaments (32 % du budget total), une augmentation des imp&#244;ts sur les grandes entreprises (25 %), un renforcement du recouvrement des dettes fiscales (20 %) et une taxe sur les rachats d&#8217;actions (8 %). Gr&#226;ce &#224; cette combinaison de baisse des prix des m&#233;dicaments (qui entra&#238;ne des &#233;conomies pour les programmes de sant&#233; publics Medicaid et Medicare) et d&#8217;augmentation des recettes fiscales<a href="https://www.americanprogress.org/article/the-inflation-reduction-act-still-reduces-the-deficit/?utm_source=chatgpt.com">, on estime</a> que l&#8217;IRA permettra de <em>r&#233;duire </em>le d&#233;ficit public de plus de 175 milliards de USD sur une p&#233;riode de 10 ans (voir graphique)<em>.</em></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Zm9d!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff7cd9934-6341-4e67-a399-d5e4a6f5ff24_833x552.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption">Source: <a href="https://www.americanprogress.org/article/the-inflation-reduction-act-still-reduces-the-deficit/?utm_source=chatgpt.com">Center for American Progress</a></figcaption></figure></div><h3>Autres exemples</h3><ul><li><p><strong>Australie :</strong> depuis sa cr&#233;ation en 2012, la <a href="https://www.cefc.com.au/media/media-release/cefc-reports-record-breaking-year-of-scale-impact-and-leverage-in-the-push-to-net-zero/">Clean Energy Finance Corporation</a> a investi au total 18,3 milliards d&#8217;AUD (9,9 milliards de CHF) de fonds publics dans la transition durable de l&#8217;&#233;conomie australienne (&#233;nergies renouvelables, projets d&#8217;efficacit&#233; &#233;nerg&#233;tique, technologies durables), mobilisant ainsi 3,6 fois plus de fonds non publics.</p></li><li><p><strong>Canada :</strong> le <a href="https://www.canada.ca/en/employment-social-development/programs/social-innovation-social-finance/social-finance-fund.html">Social Finance Fund</a>, lanc&#233; au printemps 2023, dispose de 755 millions de CAD (427 millions de CHF) pour investir dans des organisations qui s&#8217;engagent en faveur d&#8217;un avenir plus durable et plus juste socialement pour le Canada.</p></li><li><p><strong>Autriche :</strong> entre 2021 et 2032, notre voisin investira jusqu&#8217;&#224; 28 milliards d&#8217;EUR dans le d&#233;veloppement de la biomasse, du biom&#233;thane, du photovolta&#239;que et de l&#8217;&#233;nergie hydraulique. Une <a href="https://infothek.bmimi.gv.at/studie-oekostrommilliarde-ihs-216-mrd-euro-wertschoepfung/">&#233;tude</a> estime que cela g&#233;n&#233;rera, sur la m&#234;me p&#233;riode, une valeur ajout&#233;e de 21,6 milliards d&#8217;EUR, 254 000 nouveaux emplois &#224; temps plein et 8,1 milliards d&#8217;EUR de recettes suppl&#233;mentaires pour le Tr&#233;sor public (voir graphique).</p></li></ul><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!4EYD!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3a6cdbc0-e4d8-443c-a968-ec9408cdec81_500x281.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!4EYD!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3a6cdbc0-e4d8-443c-a968-ec9408cdec81_500x281.jpeg 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!4EYD!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3a6cdbc0-e4d8-443c-a968-ec9408cdec81_500x281.jpeg 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!4EYD!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3a6cdbc0-e4d8-443c-a968-ec9408cdec81_500x281.jpeg 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!4EYD!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3a6cdbc0-e4d8-443c-a968-ec9408cdec81_500x281.jpeg 1456w" sizes="100vw"><img 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a><figcaption class="image-caption">Source: <a href="https://infothek.bmimi.gv.at/studie-oekostrommilliarde-ihs-216-mrd-euro-wertschoepfung/">BMIMI Infothek</a></figcaption></figure></div><h3>Ce que d&#8217;autres peuvent faire, la Suisse (ne) le peut (plus) depuis longtemps</h3><p>La Suisse &#233;tait autrefois un pionnier en mati&#232;re d&#8217;investissements strat&#233;giques. Dans la seconde moiti&#233; du XIXe si&#232;cle, la modernit&#233; a fait son apparition en Suisse en peu de temps avec la cr&#233;ation de la Nordostbahn (1853), de l&#8217;ETH Zurich (1855), de la Kreditanstalt (1856), de la Rentenanstalt (1857) et de la Gotthardbahn-Gesellschaft (1871).</p><p>Cet esprit pionnier s&#8217;est depuis longtemps &#233;vanoui. Alors que d&#8217;autres pays investissent avec ambition, nous pr&#233;f&#233;rons &#233;conomiser.</p><p>Mais pourquoi donc ?</p><p></p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Klimaschutz = Finanzfrage]]></title><description><![CDATA[Beim Kampf um den Erhalt von Umwelt, Wohlstand und Unabh&#228;ngigkeit in der Schweiz geht es ab jetzt fast ausschliesslich um Geld&#8212;womit wir beim Problem sind.]]></description><link>https://www.klimafinanzen.ch/p/klimaschutz-finanzfrage</link><guid isPermaLink="false">https://www.klimafinanzen.ch/p/klimaschutz-finanzfrage</guid><dc:creator><![CDATA[Dominic Hofstetter]]></dc:creator><pubDate>Tue, 03 Feb 2026 08:17:49 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jVY4!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1689d914-6656-4e4b-a98e-dea4b92431ba_2358x867.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>UVEK und Finanzdepartement liegen sich wegen der Finanzierung der Klimapolitik ab 2031 <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/bundesrat-diskussion-albert-roesti-will-viel-geld-fuer-klimaprojekte-174420385622">in den Haaren</a>. Die Schweizer Stromproduzenten <a href="https://www.strom.ch/de/nachrichten/vse-stromversorgungs-index-2026-schweiz-verfehlt-gesetzliche-versorgungsziele-deutlich">warnen</a>, dass es ohne massive Investitionen in die Produktion und den Transport von Elektrizit&#228;t bald zu einer Versorgungsl&#252;cke kommen wird. Im Kanton Luzern&nbsp;<a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/energiewende-luzerner-hauseigentuemer-hadern-mit-der-solarpflicht">stellen FDP und SVP die Solarpflicht infrage</a>, weil sich der von Haushalten erzeugte Strom nicht mehr lukrativ verkaufen l&#228;sst. Und am 8. M&#228;rz 2026 stimmen wir &#252;ber die <a href="https://www.klima-fonds.ch/">Klimafonds-Initiative</a> ab.</p><p>Diese und weitere Beispiele zeigen: Beim Klima- und Umweltschutz geht es ab jetzt vor allem ums Geld: Wer zahlt? Wer investiert? Wer tr&#228;gt welches Risiko? Diese Fragen bleiben ungekl&#228;rt, vor allem langfristig. Als Resultat davon ist die Schweiz auf Kurs, ihre Klimaziele <a href="https://www.watson.ch/schweiz/klima/161790770-kritik-am-parlament-werden-klimaziele-2030-massiv-verfehlen">massiv zu verfehlen</a>.</p><h2>Wo genau liegt das Problem?</h2><p>Die Gr&#252;nde sind vielschichtig. Ganz generell fehlt es an einem tiefen Verst&#228;ndnis daf&#252;r, wie viel Geld von welcher Art tats&#228;chlich ben&#246;tigt wird, um die verschiedenen Wirtschaftssektoren&#8212;Energie, Mobilit&#228;t, Ern&#228;hrung, Industrie und Geb&#228;udepark&#8212;zu transformieren. Es bestehen zudem L&#252;cken bei Finanzinstrumenten, um Risiken neu zu verteilen und Gelder aus der Privatwirtschaft zu mobilisieren. Zudem fehlt es an einem Akteur, der eine dringend ben&#246;tigte Koordinationsrolle zwischen &#246;ffentlicher Hand, Privatwirtschaft und Philanthropie &#252;bernimmt.</p><p>Hinzu kommt, dass die klimarelevante Gesetzgebung immer komplexer und un&#252;bersichtlicher wird. Beispiel: Im Rahmen einer k&#252;rzlich beschlossenen Reduktion der Subventionen f&#252;r Nachtz&#252;ge war vielen Parlamentarier*innen nicht klar, dass die Reduktion keine Entlastung des Bundeshaushalts, sondern <a href="https://www.woz.ch/2533/klimapolitik/gutscheine-fuer-luft-verschmutzung/!4B90J40FKE3H">eine zus&#228;tzliche F&#246;rderung der Flugbranche</a> zur Folge hat. SVP-Nationalrat Christian Imark brachte es auf den Punkt:</p><blockquote><p>&#8220;Wenn selbst Profis nicht genau wissen, was Sache ist, wie soll es dann ein Milizparlament korrekt verstehen?&#8221; (via A. Tiefenbacher, in <a href="https://daslamm.ch/millionen-fuer-fluege-statt-zuege/">Das Lamm</a>)</p></blockquote><p>Doch es gibt neben der thematischen Komplexit&#228;t noch andere Gr&#252;nde, weshalb es bei der Mobilisierung von Klimafinanzen hapert:</p><ol><li><p>In der Schweizer Politik gilt Sparen als wichtiger als Investieren.</p></li><li><p>Die Bev&#246;lkerung <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz-umfrage-kosten-gesundheit-und-glueck-im-fokus-500115906995">sch&#228;tzt zwar</a> die Schweizer Natur und Landschaft, m&#246;chte f&#252;r deren Schutz aber <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/klimaschutz-schweiz-ziele-befuerwortet-umsetzung-bezweifelt-239521093220">keine Massnahmen, die wehtun.</a></p></li><li><p>Schweizer Banken, Verm&#246;gensverwalter, Versicherungen und Pensionskassen sehen f&#252;r sich keine f&#252;hrende Rolle beim inl&#228;ndischen Klima- und Umweltschutz.</p></li><li><p>Stiftungen verstehen den Zusammenhang zwischen Finanzfl&#252;ssen bzw. finanziellen Rahmenbedingungen und Umweltproblemen zu wenig.</p></li></ol><p>&#8220;Geld ist nicht das Problem, davon hat es genug in der Schweiz!&#8221; lautet ein weit verbreitetes Narrativ. Tats&#228;chlich ist die Schweiz bei <a href="https://www.efd.admin.ch/de/bundesschulden">Staatsverschuldung</a> (39.2%), <a href="https://www.seco.admin.ch/dam/seco/de/dokumente/Wirtschaft/Wirtschaftslage/bip_daten/schweizer_bip_2024_exkurs.pdf.download.pdf/KT_2025_1_Exkurs_2024.pdf">Wirtschaftsleistung pro Kopf</a> (USD 91&#8217;000) und <a href="https://www.ubs.com/global/en/wealthmanagement/insights/global-wealth-report.html">Durchschnittsverm&#246;gen</a> (CHF 687&#8217;000) im internationalen Vergleich top. Geld hat es also tats&#228;chlich genug&#8212;es fliesst einfach nicht in den Klima- und Umweltschutz. Das Problem ist also nicht, dass wir uns Klima- und Umweltschutz nicht leisten <em>k&#246;nnten</em>, sondern einfach nicht <em>wollen</em>.</p><p>Richtig zuspitzen wird sich das Problem, wenn sich die Erkenntnis durchsetzt, dass wir kaum ein Drittel unserer Emissionen im Ausland kompensieren k&#246;nnen, weil die&nbsp;<a href="https://www.theguardian.com/environment/2025/oct/06/carbon-offsets-fail-cut-global-heating-intractable-systemic-problems-study">strukturellen Probleme</a>&nbsp;der CO2-M&#228;rkte zu tiefgreifend sind. Aktuell sind in Bezug auf die Zielsetzung bis 2030 <a href="https://www.beobachter.ch/umwelt-klima/die-schweizer-klimastrategie-scheitert-859461?srsltid=AfmBOoqm0Tubp2SdCqIcPv7xYBBW2d3W-g54NjzBXHFuuYD4j1zP7JI-">lediglich 0.04% dieser Aufgabe</a> erf&#252;llt, zudem fehlen CHF 400 Millionen an zus&#228;tzlichen Mitteln. Die Schweiz wird&#8212;wie viele OECD-L&#228;nder auch&#8212;wohl den Hauptteil ihrer Emissionen im Inland reduzieren m&#252;ssen.</p><blockquote><p>&#171;Der Plan des Bundesrats ist v&#246;llig realit&#228;tsfern. Die Schweiz wird das Klimaziel nicht erreichen.&#187; Marco Berg, der Chef der Stiftung Klimaschutz und CO&#8322;-Kompensation (Klik), zitiert in <a href="https://www.beobachter.ch/umwelt-klima/die-schweizer-klimastrategie-scheitert-859461?srsltid=AfmBOoobrVD8NF8_undZBzR5k3-etK8VtU_x4GSFnlOLbsSyoWBCz5Rn">Berg 2025</a>.</p></blockquote><p>Wer glaubt, das Problem an der Urne l&#246;sen zu k&#246;nnen, hat verkannt, dass die Schweizer Bev&#246;lkerung zurzeit vor allem mit dem Portemonnaie abstimmt. Gem&#228;ss einer <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz-umfrage-kosten-gesundheit-und-glueck-im-fokus-500115906995">aktuellen Umfrage</a> unter 27&#8217;000 Schweizerinnen und Schweizern wird eine intakte Natur zwar sehr gesch&#228;tzt, die gr&#246;sste Sorge sind aber steigende Lebenshaltungskosten. Klimaschutzmassnahmen, die die Konsumentinnen und Konsumenten zur Kasse bitten, werden in absehbarer Zukunft also keine Chance haben. Man muss versuchen, mit den bestehenden Mitteln mehr herauszuholen.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jVY4!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1689d914-6656-4e4b-a98e-dea4b92431ba_2358x867.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jVY4!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1689d914-6656-4e4b-a98e-dea4b92431ba_2358x867.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jVY4!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1689d914-6656-4e4b-a98e-dea4b92431ba_2358x867.png 848w, 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" 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Die L&#246;sung dieses Problems hat drei Teile:</p><ul><li><p><strong>Teil 1 &#8212; Problembewusstsein st&#228;rken:</strong> Dass es beim Klima- und Umweltschutz in der reichen Schweiz vor allem am Geld scheitert, ist noch nicht allen klar. Es braucht ein st&#228;rkeres Problembewusstsein.</p></li><li><p><strong>Teil 2 &#8212; Politische Rahmenbedingungen schaffen, um Kapital zu mobilisieren:</strong> Wie die Schweizerische Bankiervereinigung <a href="https://www.swissbanking.ch/de/themen/sustainable-finance/publikationen-zu-sustainable-finance">ermittelt</a> hat, braucht es f&#252;r die Klima-Transition in der Schweiz &#252;ber die n&#228;chsten 30 Jahre j&#228;hrliche Investitionen von 12.9 Milliarden Franken. Die Mobilisierung dieser Gelder wird nur als Gemeinschaftsprojekt zwischen Staat, Wirtschaft und Philanthropie gelingen. Hierf&#252;r braucht es bessere politische Rahmenbedingungen, innovative Finanzinstrumente sowie eine st&#228;rkere Koordination sowohl vertikal &#252;ber die verschiedenen Staatsebenen (Bund, Kantone, Gemeinden) als auch horizontal zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren (&#246;ffentliche Hand, Privatwirtschaft, Philanthropie, Zivilgesellschaft).</p></li><li><p><strong>Teil 3 &#8212; Realit&#228;ten akzeptieren: </strong>Klima- und Umweltschutz <a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/urnengang-zur-klimapolitik-ohne-bremsung-der-globalen-erwaermung-kann-es-fuer-die-schweiz-und-die-welt-teuer-werden-ld.1920880">lohnt sich wirtschaftlich und finanziell</a>, muss aber erst einmal finanziert sein. Wir m&#252;ssen also entweder die Bev&#246;lkerung oder die Unternehmen f&#252;r die von Ihnen verursachten Klima- und Umweltsch&#228;den st&#228;rker zur Kasse bitten. Und wenn wir das nicht wollen, m&#252;ssen wir verst&#228;rkt auf Verbote zur&#252;ckgreifen. </p></li></ul><h2>Die n&#228;chsten zwei Jahre sind entscheidend</h2><p>Klima- und Umweltschutz ist ein Generationenprojekt. Die klimafinanzielle Weichenstellung muss aber in den n&#228;chsten zwei Jahren passieren. Die Komplexit&#228;t der Thematik ist hoch und es herrscht Klimam&#252;digkeit im Parlament und in der Bev&#246;lkerung. Trotzdem k&#246;nnen wir es uns nicht leisten, nicht dranzubleiben. Wir brauchen dringend bessere Antworten zu folgenden Fragen:</p><ul><li><p>Wie viel Finanzkapital, welcher Art, braucht es tats&#228;chlich, damit Klima- und Umweltschutz gelingt?</p></li><li><p>Wenn sich keine zus&#228;tzlichen Bundesmittel f&#252;r den Klima- und Umweltschutz mobilisieren lassen, wie n&#252;tzt man die vorhandenen Mittel am besten?</p></li><li><p>Wie kann die Mobilisierung von Klimainvestitionen vertikal &#252;ber die verschiedenen Staatsebenen hinweg und horizontal zwischen &#246;ffentlicher Hand, Privatwirtschaft, Philanthropie und Zivilgesellschaft gelingen?</p></li><li><p>Mit welchen politischen Instrumenten l&#228;sst sich das Verursacherprinzip st&#228;rker umsetzen?</p></li><li><p>Welche Rolle spielen Banken, Versicherungen und Pensionskassen beim inl&#228;ndischen Klimaschutz?</p></li><li><p>Welche klimafinanziellen Initiativen, Projekte und Instrumente aus dem Ausland soll die Schweiz kopieren? </p></li></ul><p>Seit 18 Jahren setze ich mich hauptberuflich mit Klima- und Umweltschutz auseinander, w&#228;hrend der letzten sieben Jahre an der Schnittstelle zu Finanzthemen. Mit dieser Publikation werde ich Fakten und Meinungen zu den obigen Fragen teilen.</p><div><hr></div><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png" width="1100" height="220" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:220,&quot;width&quot;:1100,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:644726,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.klimafinanzen.ch/i/184743990?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Rsvu!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F171bf524-8a0c-413e-83a7-802075bfcba5_1100x220.png 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div></div></div></a></figure></div><h1>Protection du climat = question financi&#232;re</h1><p><em><strong>La lutte pour la pr&#233;servation de l&#8217;environnement, de la prosp&#233;rit&#233; et de l&#8217;ind&#233;pendance en Suisse est d&#233;sormais presque exclusivement une question d&#8217;argent, ce qui nous am&#232;ne au c&#339;ur du probl&#232;me.</strong></em></p><p>Le DETEC et le D&#233;partement f&#233;d&#233;ral des finances sont <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/bundesrat-diskussion-albert-roesti-will-viel-geld-fuer-klimaprojekte-174420385622">en d&#233;saccord</a> sur le financement de la politique climatique &#224; partir de 2031. Les producteurs d&#8217;&#233;lectricit&#233; suisses <a href="https://www.strom.ch/de/nachrichten/vse-stromversorgungs-index-2026-schweiz-verfehlt-gesetzliche-versorgungsziele-deutlich">mettent en garde</a> contre une p&#233;nurie d&#8217;approvisionnement si des investissements massifs ne sont pas r&#233;alis&#233;s dans la production et le transport d&#8217;&#233;lectricit&#233;. Dans le canton de Lucerne<a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/energiewende-luzerner-hauseigentuemer-hadern-mit-der-solarpflicht">, le PLR et l&#8217;UDC remettent en question l&#8217;obligation d&#8217;installer des panneaux solaires</a>, car l&#8217;&#233;lectricit&#233; produite par les m&#233;nages ne peut plus &#234;tre vendue de mani&#232;re rentable. Et le 8 mars 2026, nous voterons sur l&#8217;<a href="https://www.klima-fonds.ch/">initiative pour un fonds climat</a>.</p><p>Ces exemples, parmi d&#8217;autres, montrent que la protection du climat et de l&#8217;environnement est d&#233;sormais avant tout une question d&#8217;argent : qui paie ? Qui investit ? Qui supporte quel risque ? Ces questions restent sans r&#233;ponse, surtout &#224; long terme. En cons&#233;quence, la Suisse est en passe de <a href="https://www.watson.ch/schweiz/klima/161790770-kritik-am-parlament-werden-klimaziele-2030-massiv-verfehlen">manquer largement</a> ses objectifs climatiques.</p><h2>O&#249; est le probl&#232;me, exactement ?</h2><p>Les raisons sont multiples. D&#8217;une mani&#232;re g&#233;n&#233;rale, on manque d&#8217;une compr&#233;hension approfondie du montant et du type de financement r&#233;ellement n&#233;cessaires pour transformer les diff&#233;rents secteurs &#233;conomiques : &#233;nergie, mobilit&#233;, alimentation, industrie et parc immobilier. Il existe &#233;galement des lacunes dans les instruments financiers permettant de redistribuer les risques et de mobiliser des fonds du secteur priv&#233;. Il manque &#233;galement un acteur capable d&#8217;assumer le r&#244;le de coordination indispensable entre les pouvoirs publics, le secteur priv&#233; et les organisations philanthropiques.</p><p>&#192; cela s&#8217;ajoute le fait que la l&#233;gislation relative au climat devient de plus en plus complexe et confuse. Exemple : dans le cadre d&#8217;une r&#233;duction r&#233;cemment d&#233;cid&#233;e des subventions pour les trains de nuit, de nombreux parlementaires n&#8217;ont pas compris que cette r&#233;duction n&#8217;all&#233;gerait pas le budget f&#233;d&#233;ral, mais entra&#238;nerait <a href="https://www.woz.ch/2533/klimapolitik/gutscheine-fuer-luft-verschmutzung/!4B90J40FKE3H">une promotion suppl&#233;mentaire du secteur a&#233;rien</a>. Le conseiller national UDC Christian Imark a r&#233;sum&#233; la situation en ces termes :</p><blockquote><p>&#171; Si m&#234;me les professionnels ne savent pas exactement de quoi il retourne, comment un parlement de milice pourrait-il le comprendre correctement ? &#187; (via A. Tiefenbacher, dans <a href="https://daslamm.ch/millionen-fuer-fluege-statt-zuege/">Das Lamm</a>)</p></blockquote><p>Mais outre la complexit&#233; th&#233;matique, il existe d&#8217;autres raisons qui expliquent pourquoi la mobilisation des financements climatiques peine &#224; d&#233;coller :</p><ol><li><p>Dans la politique suisse, l&#8217;&#233;pargne est consid&#233;r&#233;e comme plus importante que l&#8217;investissement.</p></li><li><p>La population <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz-umfrage-kosten-gesundheit-und-glueck-im-fokus-500115906995">appr&#233;cie certes</a> la nature et les paysages suisses, mais ne souhaite <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/klimaschutz-schweiz-ziele-befuerwortet-umsetzung-bezweifelt-239521093220">aucune mesure douloureuse pour les prot&#233;ger.</a></p></li><li><p>Les banques, les gestionnaires de fortune, les assurances et les caisses de pension suisses consid&#232;rent qu&#8217;ils ont un r&#244;le secondaire &#224; jouer dans la protection du climat et de l&#8217;environnement au niveau national.</p></li><li><p>Les fondations ne comprennent pas suffisamment le lien entre les flux financiers ou les conditions-cadres financi&#232;res et les probl&#232;mes environnementaux.</p></li></ol><p>&#171; L&#8217;argent n&#8217;est pas le probl&#232;me, il y en a suffisamment en Suisse ! &#187; est un discours largement r&#233;pandu. En effet, la Suisse se classe en t&#234;te des comparaisons internationales en termes de <a href="https://www.efd.admin.ch/de/bundesschulden">dette publique</a> (39,2 %), de <a href="https://www.seco.admin.ch/dam/seco/de/dokumente/Wirtschaft/Wirtschaftslage/bip_daten/schweizer_bip_2024_exkurs.pdf.download.pdf/KT_2025_1_Exkurs_2024.pdf">performance &#233;conomique par habitant</a> (91 000 dollars US) et de <a href="https://www.ubs.com/global/en/wealthmanagement/insights/global-wealth-report.html">patrimoine moyen</a> (687 000 francs suisses par adulte). Il y a donc effectivement assez d&#8217;argent, mais il n&#8217;est tout simplement pas investi dans la protection du climat et de l&#8217;environnement. Le probl&#232;me n&#8217;est donc pas que nous ne <em>pouvons</em> pas nous permettre de prot&#233;ger le climat et l&#8217;environnement, mais simplement que nous ne <em>voulons</em> pas le faire.</p><p>Le probl&#232;me s&#8217;aggravera lorsque l&#8217;on se rendra compte que nous ne pourrons jamais compenser un tiers de nos &#233;missions &#224; l&#8217;&#233;tranger, car les <a href="https://www.theguardian.com/environment/2025/oct/06/carbon-offsets-fail-cut-global-heating-intractable-systemic-problems-study">probl&#232;mes structurels</a> des march&#233;s du CO2 semblent insurmontables. &#192; l&#8217;heure actuelle, <a href="https://www.beobachter.ch/umwelt-klima/die-schweizer-klimastrategie-scheitert-859461?srsltid=AfmBOoqm0Tubp2SdCqIcPv7xYBBW2d3W-g54NjzBXHFuuYD4j1zP7JI-">seuls 0,04 % de cet objectif</a> ont &#233;t&#233; atteints pour 2030, et il manque 400 millions de francs suisses de fonds suppl&#233;mentaires. Comme de nombreux pays de l&#8217;OCDE, la Suisse devra probablement r&#233;duire la majeure partie de ses &#233;missions sur son territoire.</p><blockquote><p>&#171; Le plan du Conseil f&#233;d&#233;ral est totalement irr&#233;aliste. La Suisse n&#8217;atteindra pas son objectif climatique. &#187; Marco Berg, directeur de la Fondation pour la protection du climat et la compensation du CO&#8322; (Klik), cit&#233; dans <a href="https://www.beobachter.ch/umwelt-klima/die-schweizer-klimastrategie-scheitert-859461?srsltid=AfmBOoobrVD8NF8_undZBzR5k3-etK8VtU_x4GSFnlOLbsSyoWBCz5Rn">Berg 2025</a>.</p></blockquote><p>Ceux qui pensent pouvoir r&#233;soudre le probl&#232;me par les urnes ont oubli&#233; que la population suisse vote actuellement avant tout avec son porte-monnaie. Selon un <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz-umfrage-kosten-gesundheit-und-glueck-im-fokus-500115906995">sondage r&#233;cent</a> men&#233; aupr&#232;s de 27 000 Suisses, la pr&#233;servation de la nature est certes tr&#232;s appr&#233;ci&#233;e, mais la principale pr&#233;occupation reste l&#8217;augmentation du co&#251;t de la vie. Les mesures de protection du climat qui font payer les consommateurs n&#8217;ont donc aucune chance d&#8217;aboutir dans un avenir proche. Il faut donc essayer de tirer le meilleur parti des moyens existants.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jVY4!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1689d914-6656-4e4b-a98e-dea4b92431ba_2358x867.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jVY4!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1689d914-6656-4e4b-a98e-dea4b92431ba_2358x867.png 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jVY4!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1689d914-6656-4e4b-a98e-dea4b92431ba_2358x867.png 848w, 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" 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La solution &#224; ce probl&#232;me comporte trois parties :</p><ul><li><p><strong>Partie 1 &#8212; Sensibiliser davantage au probl&#232;me :</strong> tout le monde n&#8217;a pas encore conscience que c&#8217;est avant tout l&#8217;argent qui fait obstacle &#224; la protection du climat et de l&#8217;environnement dans un pays riche comme la Suisse. Il faut sensibiliser davantage &#224; ce probl&#232;me.</p></li><li><p><strong>Partie 2 &#8212; Cr&#233;er les conditions politiques n&#233;cessaires pour mobiliser des capitaux :</strong> Comme l&#8217;a <a href="https://www.swissbanking.ch/de/themen/sustainable-finance/publikationen-zu-sustainable-finance">calcul&#233; l&#8217;</a>Association suisse des banquiers, la transition climatique en Suisse n&#233;cessitera des investissements annuels de 12,9 milliards de francs suisses au cours des 30 prochaines ann&#233;es. La mobilisation de ces fonds ne pourra r&#233;ussir que dans le cadre d&#8217;un projet commun entre l&#8217;&#201;tat, l&#8217;&#233;conomie et la philanthropie. Pour cela, il faut am&#233;liorer les conditions-cadres politiques, mettre en place des instruments financiers innovants et renforcer la coordination tant verticale entre les diff&#233;rents niveaux &#233;tatiques (Conf&#233;d&#233;ration, cantons, communes) qu&#8217;horizontale entre les diff&#233;rents acteurs sociaux (pouvoirs publics, secteur priv&#233;, philanthropie, soci&#233;t&#233; civile).</p></li><li><p><strong>Partie 3 &#8212; Accepter les r&#233;alit&#233;s :</strong> La protection du climat et de l&#8217;environnement <a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/urnengang-zur-klimapolitik-ohne-bremsung-der-globalen-erwaermung-kann-es-fuer-die-schweiz-und-die-welt-teuer-werden-ld.1920880">est rentable sur le plan &#233;conomique et financier</a>, mais elle doit d&#8217;abord &#234;tre financ&#233;e. Nous devons donc soit faire payer davantage la population, soit les entreprises pour les dommages climatiques et environnementaux qu&#8217;elles causent. Et si nous ne voulons pas cela, nous devons recourir davantage &#224; des interdictions.</p></li></ul><h2>Les deux prochaines ann&#233;es seront d&#233;cisives</h2><p>La protection du climat et de l&#8217;environnement est un projet g&#233;n&#233;rationnel. Mais les d&#233;cisions financi&#232;res en mati&#232;re de climat doivent &#234;tre prises au cours des deux prochaines ann&#233;es. Le sujet est tr&#232;s complexe et le Parlement et la population sont lass&#233;s par les questions climatiques. N&#233;anmoins, nous ne pouvons pas nous permettre de ne pas pers&#233;v&#233;rer. Nous avons besoin de toute urgence de meilleures r&#233;ponses aux questions suivantes :</p><ul><li><p>De combien de capital financier, et de quel type, avons-nous r&#233;ellement besoin pour r&#233;ussir la protection du climat et de l&#8217;environnement ?</p></li><li><p>Si aucun financement f&#233;d&#233;ral suppl&#233;mentaire ne peut &#234;tre mobilis&#233; pour la protection du climat et de l&#8217;environnement, comment utiliser au mieux les fonds disponibles ?</p></li><li><p>Comment r&#233;ussir &#224; mobiliser les investissements climatiques verticalement &#224; travers les diff&#233;rents niveaux de l&#8217;&#201;tat et horizontalement entre les pouvoirs publics, le secteur priv&#233; et la philanthropie ?</p></li><li><p>Quels instruments politiques permettent de mieux appliquer le principe du pollueur-payeur ?</p></li><li><p>Quel r&#244;le jouent les banques, les assurances et les caisses de pension dans la protection du climat au niveau national ?</p></li><li><p>Quelles initiatives, projets et instruments financiers li&#233;s au climat provenant de l&#8217;&#233;tranger la Suisse devrait-elle reproduire ?</p></li></ul><p>Depuis 18 ans, je m&#8217;occupe &#224; titre professionnel de la protection du climat et de l&#8217;environnement, et depuis 7 ans, je travaille &#224; l&#8217;interface avec les questions financi&#232;res. Dans cette publication, je partagerai des faits et des opinions sur les questions ci-dessus.</p><p></p><p></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.klimafinanzen.ch/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;en&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Thanks for reading Klimafinanzen! Subscribe for free to receive new posts and support my work.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="Type your email&#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Subscribe"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>